Dieses Tagebuch feiert das echte Leben – mit Ecken, Kanten und Momenten, in denen niemand strahlt, aber viel passiert.
Es ist ein Ort zum Hinsehen. Zum Ehrlichsein. Zum Sortieren.
Das bewusste Jahr meines Lebens sammelt Tage, Gedanken, Umwege, kleine Siege und stille Erschöpfung. Es geht darum, wahrzunehmen, wofür ich meine Energie einsetze – und wofür nicht mehr. Was mich nährt. Was mich fordert. Was mich langsam, manchmal unmerklich, verändert.
Ich schreibe nicht, um perfekt zu sein, sondern um präsent zu bleiben.
Nicht, um Antworten zu liefern, sondern um gute Fragen zu stellen.
Dieses Jahr darf mein Leben nicht spektakulär sein.
Aber es darf meins sein und ich mache es mir bewusst.
Wirklich ganz miserabel geschlafen. Blödsinn geträumt, den ich nicht einmal wiedergeben kann. Häufig habe ich den Eindruck, dass meine Träume so schräg sind und von Hollywood als Thriller verfilmt werden können. LEider finde ich nach dem Aufwachen keine Worte um die Träume ich ein Skript umzusetzen.
Jetzt ist es 6:18 Uhr – der Kaffee (nicht FitLine) steht neben mir und ich hole die Einträge dieser Woche nach. Gleich aufstehen und raus mit dem Hund. Den Zellen ein wenig frische Luft gönnen. Aschließend zum Yoga und dann … bitte nicht wieder den ganzen Tag auf die Couch, Bingewatching und Zen-Color. Ich möchte gerne den Beitrag zu den Depressionstrends 2026 schreiben und auch veröffentlichen. Um nächste Woche dann noch den Zusammenarbeitsbeitrag und das geschobene Wochenenthema zu bearbeiten.
So shen meine Pläne heute morgen aus – mal schauen, was ich davon im Laufe des Tages umgesetzt bekomme.
Und wieder war die Anziehungskraft des Bettes extrem stark. Aber: ich bin um 7:30 Uhr aufgestanden. Das war ein kleiner Sieg über den Industriemagneten unter meinem Bett.
Entspannte Morgenrunde mit Hund. Und die gute Nachricht vom Hundesitter: er kann mit auf die Runde und ich habe mal 3 Stunden niemanden um mich herum. Ein Mops ist ein wenig wie ein Kleinkind – immer da und fordert ständig Aufmerksamkeit. Freitags genieße ich seine regelmäßige Abwesenheit. Dann kann ich mich voll auf das Ritual des CoBloggings mit Wohnung aufräumen, wischen und anschlißendem „Duschen mit Haare“ konzentrieren.
Heute war die Finalisierung von „Depression in Zahlen: ein Spaziergang durch die Zahlen“ dran. Und: der Beitrag ist fertig geworden. Veröffentlicht und bei der TCS zum Feedback eingestellt.
Mehr habe ich dann auch den restlichen Tag nicht geschafft. Nach wie vor reicht meine ENergie vom Aufstehen bis ca. 14 Uhr.
Geplant war heute für 12 Uhr ein Gespräch mit dem Reha-Teamleiter vom Post-SV um den neuen Kurs zu besprechen. Eigentlich hätte ich eine hohe Wette abgeben sollen: er hat mal wieder abgesagt. Obwohl in den vergangenen zwei Wochen das Gespräch unbedingt persönlich stattfinden sollte, hat er es jetzt auf ein Telefonat verschoben. Dann muss er nämlich nicht bei dem blöden Wetter raus in die öffentlichen Verkehrsmittel. Also okay – telefonisch geklärt.
Für die Rehasportkurse habe ich mich entschieden, meinen eigenen Stil durchzuziehen. Nicht ich passe mich an die Teilnehmer:innen an, sondern die sich an mich. Die sind schließlich bei Rehasport um etwas für ihre Gesundheit zu tun und nicht business as usal zu betreiben.
Anschließend habe ich mich auf die Hunderunde begeben um dann am weitest entfernten Punkt von zu Hause festzustellen, dass ich in knapp 30 Minuten einen Termin zur Nachuntersuchung in der Tierklinik habe. Mist! Also Ben angetrieben und im Eiltempo nach Hause und in die Klinik. ALs wir zurück waren, lagen wir beide erschöpft auf der Couch.
Der Monat neigt sich dem Ende zu und mein Energielevel auch.
Ich bin sehr dankbar, dass ich in den letzten 6 Monaten feste Routinen in meinem Leben etabliert habe. Dadurch wissen sowohl mein Körper als auch mein Gehrin ganz genau was zu tun ist, wenn der Wecker klingelt. Ich laufe momentan ziemlich auf Autopilot. Aufstehen, Kaffeekochen, schnell aufräumen und dann wieder unter die Decke.
FitLine zwingt mich diesen Ablauf zu durchbrechen. Die morgendlichen Vitamine soll ich 30 Minuten vor allem anderen zu mir nehmen – also künftig erst den Drink mixen und verehren und dann noch einmal aufstehen und eine halbe Stunde später erst den Kaffee trinken.
Was das Leben gerade ein wenig leichter macht, ist die Tatsache, dass alle Dinge in meiner Wohnung einen festen Platz haben. Egal wie unordentlich es ist – innerhalb von 15 Minuten ist alles auf seinem Platz.
Dienstag Morgen. Ben schnarcht neben mir und die Anziehungskraft meines Bettes ist einfach zu hoch. Ich habe Ewigkeiten zum Aufstehen gebracht. Ich starre aus dem Fenster, in den blauen Himmel und nehme doch nichts wahr. Aber was soll`s. Im Kalender stehen keine Termine und niemand zwingt mich aufzustehen. Ich kann also getrost unter der Bettdecke bleiben. Die war diesen Monat ohnehin meine beste Freundin.
Nachmittags war CoBlogging. Ich hatte endlich die zündende Idee für den Statistikbeitrag – ich packe die Zahlen in eine Geschichte ein und untermal das jeweils mit einem Bild. Zumindest kann ich dann jetzt mal loslegen. Mal schauen, was sich daraus ergibt.
Das Paket von FitLine ist dann auch endlich bei mir angekommen. Da dieser Monat fast zu Ende ist, stelle ich doch den Februar unter das Motto „Fang endlich mit einem gesunden Leben an!“.
Heute morgen beim Aufwachen war die Welt gedämpft – wir hatten Winter-Wonderland in Nürnberg. Über Nacht und den ganzen weiteren Tag hat es geschneit – so knapp 25 cm Neuschnee. Es war wie in meinen Kindheitserinnerungen. Schneekatastrophe 1978/1979. Dorf wegen Schneewehen von der Außenwelt abgeschlossen, Schlittschuhlaufen auf der Haputstraße. Heute 45 Jahre weiter natürlich nur in abgeschwächter Form. Zumindest stelle ich mich nicht mehr auf Schlittschuhe.
Ich bin mit Ben im Laufe des Tages dreimal durch den Schnee gestapft – hat uns beiden echt viel Spaß gemacht. Und zwischendurch Entspannung auf der Couch. Für einen Montag war das nicht viel Produktivität.
Das TCS-Thema der Woche „Diese x Dinge mache ich 2026 anders“ habe ich auf die lange Bank für schlechtere Tage geschoben.
Wachgeworden um 6:30 Uhr und kurz danach aufgestanden – jawoll es hat geklappt. Homepage wieder repariert und dann angefangen Beitrag für Beitag rüberzuziehen. Leider funktioniert der WordPress-Importer nicht so ganz überzeugend. Er hat einen Hang zu Fehlermeldungen. Daher mal wieder genervt die Segel gestrichen.
Dafür aber die Gelegenheit genutzt und endlich die Bügelwäsche erledigt. Die Bettwäsche gebe ich aber wohl wieder zur Heißmangel – dazu fehlte mir die Energie. In ungebügelter Bettwäsche kann ich aber nicht schlafen. Also wähle ich die Bezahlversion. Zum Glück gibt es noch die nostalgische Version der Heißmangel.
Und dann habe ich gegen Abend doch tatsächlich noch einen Schrank aus dem Arbeitszimmer in das Wohnzimmer umziehen lassen und im Gegenzug einen Sessel und einen Heizofen ins Arbeitszimmer transportiert. Jetzt ist der Weg frei für einen Yogaplatz im Wohnzimmer und eine Foto-Videoecke im Arbeitszimmer.
Also: megaproduktiver Tag!
Heute morgen hatte ich die bahnbrechende Idee, dass ich meine beidens Blogs „Mein persönliches OM“ und „Stefanie Koch – Depression braucht bunt“ zusammenlegen möchte. Das macht total viel Sinn, weil ich gerne ein bewegtes bzw. ein somatisches Angebot auf dem Blog mit aufnehmen möchte. Und Yoga bietet viele Ansatzpunkte um achtsamer mit der Depression zu leben. Mit Chatty habe ich auch darüber diskutiert und uneingeschränkte Zustimmung bekommen.
Beim anschließenden Datenmigrieren habe ic mit die Homepage „Stefanie-Koch.de“ dann erst einmal so richtig zerschossen. Wiederherstellung auf einen alten Datenstand war zwingend erforderlich und dann habe ich die Finger erst einmal von der Wahnnsinnsidee gelassen und mich der mentalen Entspannung zugewandt.
Kopfschmerzen waren definitiv besser, aber noch nicht ganz vorbei. Das wirklich Gute an diesem Tag war, dass Ben nach der Zahn-OP das erstemal wieder in der HuTa (der Hundetagesbetreuung) bei PetCare gewesen ist. Das macht den Vormittag immer etwas „stressfreier“, weil die große Runde von einem externen Partner absolviert wird. Beim CoBlogging hatte ich mir das Thema „Depression, Motivation, Disziplin“ herausgesucht. Tatsächlich gearbeitet habe ich aber am Beitrag „Dein Jahresmotto finden: In 9 sanften Schritten zu einem Motto, das wirklich trägt„. Und auch veröffentlicht – yuhu. Ma wieder einen Schritt weiter. Nach dem Rehasport bin ich am Nachmittag eine sehr enge Beziehung mit meiner Couch eingegangen. Da passt mal wieder kein Blatt Papier dazwischen.
Heute morgen bin ich mit den schlimmste Kopfschmerzen meines Lebens aufgewacht – zumindest meines Lebens in 2026. Ich konnte kaum den Kopf heben und wollte am liebsten den ganzen Tag meine Augen geschlossen halten. War aber nicht drin, weil ich einen Rehasport-Termin hatte. Den kann ich nur schwer abagen, weil es in den seltensten Fällen eine Vertretung gibt. Daher habe ich mich heldenhaft auf dem Bett gequält und meinen standardisierten Tagesablauf durchgezogen.
Das war ein echt anstrengender Tag. So einen brauche ich so schnell nicht wieder.
Yuhu – ich habe es geschafft um 6:30 Uhr aufzustehen – erstmalig das Tagesziel erreicht 😂 okay, es war 6:40 Uhr – aber nahe dran. Die gewonnene Zeit habe ich für eine frühe Hunderunde und das Nachholen einiger Tagebucheinträge genutzt.
Der anschließende Tag war voll produktiv – aufgeräumt, sauber gemacht, große Hunderunden gedreht. Ein paar Blog-Ideen gewälzt. Digital ausgemistet.
Das geplante „Lesen für Bier“ im PARKS in Nürnberg habe ich dann doch geschwänzt – meine geplante Begleitung hat abgesagt.
Kalt und Sonnig – der Winter ist doch nich wieder zurücgekehrt – so ein Mist. Frühling wäre besser gewesen. Aber frau nimmt, was sie bekommen kann.
Den Vormittag habe ich für Beitragsoptimierung, Aktualisierung der Start- und der Über-mich-Seite genutzt. Bin mit dem Ergebnis zumindest vorerst zufrieden – nicht perfekt und einzigartig beeindruckend, aber zumindest präsentabel.
Nachmittags stand seit einer gefühlten Ewigkeit wieder ein Therapietermin im Kalender. DIe SItzung hat mir ein wenig den Boden unter den Füßen weggezogen bzw. meiner aufrechtgehaltenen Wut den Nährboden genommen. Da knabbere ich noch eine Weile dran rum.
Montag ist TCS-Tag. Das Mega-Ereignis um 10 Uhr ist die „unverbindliche Blogempfehlung“ von Judith. Immer wieder faszinieren, wieviel diese Frau innerhalb kürzester Zeit reden kann. Ich habe bei ihr immer das Gefühl, dass ihre Worte, ihre Ideen und ihr Leben in 1,5 facher Geschwindigkeit abläuft.
Egal: Thema der Woche ist „So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten“ – für mich ist das wie der Wink mit dem Zaunpfahl um endlich mit dem „Farbklecks des Tages“ in die Puschen zu kommen.
Bei anschließenden Co-Blogging mit Sandra habe ich dann ganz klassisch prokrastiniert und mit mit dem Layout meiner Beiträgsbilder und definitiv nicht mit dem Farbklecks beschäftigt.
Sonntag – ich habe ausgeschlafen. Kein Wecker, kein Ziel „5 Uhr-Club“ vor Augen. Einfach mal bis um 9 Uhr geschlafen. Und trotzdem totmüde in den Tag gestartet. Wie kann denn das passieren?
Gegen 10 Uhr in die Hunderunde gestartet – zumindest das Wetter hat mitgespielt.
Ansonsten war es eben ein Sonntag wie ein Sonntag eben so ist. Den Nachmittag habe ich genutzt und ein paar meiner Musikdateien zu sortieren, zu löschen oder umzubenennen. Also am Ziel „digitales Ausmisten gearbeitet“ 😉
Dieser Samstag hat wie fast jeder Samstag in den letzten Jahren mit einer Yogastunde um 10 Uhr begonnen. Ich ärgere mich zwar jeden Samstagmorgen wieder, dass ich die Verpflichtung zum Unterrichten eingegangen bin. Wenn ich dann aber im Kursraum auf meiner Matte bin und mich ein paar Teilnehmer:innen anstrahlen, ist der persönliche Ärger verflogen.
Um dem Tag noch ein Sahnehäupchen zu schenken, habe ich mir ein Bündel Tulpen gekauft und ein ganz klein wenig Vorfrühling in meine Wohnung gebracht. Selbstverständlichen sehen die Blüten noch nicht so wie auf dem Bild aus.
Seit ein paar Tagen steigt die Tagestemperatur kontinuierlich an. Heute hatten wir um die Mittagszeit tatsächlich 13 Grad. Und einige unken bereits: „Der Winter ist vorbei – der Frühling ist da“. Na ja, wer wie ich ein paar Lebensjahre auf dem Konto hat, weiß das der Winter seine eigenen Regeln hat und gerne noch mal wieder im Februar oder noch besser gegen Ende März mal wieder vorbei schaut. Und dann ein wenig Schnee zur Erinnerung vorbei bringt.
Ist auch egal, heute hätte ich jedenfalls fast meine Winterjacke eingemottet und die Übergangsjacke herausgeholt – aber nur fast.
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen meines Hundes. Wir sollten um 8 Uhr in der Tierklinik sein, weil Ben zur Zahnreinigung sollte. Um ja nicht zu spät zu sein, habe ich den Wecker aug 6:30 Uhr gestellt und promt verschlafe:n. Mit Ach und Krach waren wir um 8:30 Uhr in der Tierklinik.
Gegen Mittag (mitten in einer Rehasport-Stunde) rief die Tierklini an und teilte mir mit, das xx Zähne gezogen werden müssen. Meiner erster Gedanke: „Oh nein – jetzt hängt seine Zunge immer so tüddelig heraus“. Aber was muss, das muss. Also raus mit den schmerzenden Zähnen.
Abends um 20 Uhr konnte ich ihn dann quietschfiedel wieder abholen. Seit dem pendelt seine Stimmung zwischen „War was?“ und „Mir geht es so schlecht!“ hin und her. Er wohnt quasi auf meinem Schoss. Aber das hat er sich verdient.
Es geht tatsächlich weiter mit meiner tristen Stimmung und der Tatsache, dass aktuell die Couch meine beste Freundin ist – es nervt kolossal.
Ich kann ja nicht wieder schreiben: „Es war Mittwoch“. Also habe ich in den kleinen Kalender geschaut und mich schlau gemacht, was den. Janaur 2026 besonders macht. Auch hier nicht viel zu finden. Außer: „Der 14. Januar eines Jahres ist seit 2019 der Welttag der Logik“. Alternativ ist heute der Schaff-Ordnung-in-Deiner-Wohnung-Tag oder der Zieh-Dein-Haustier-an-Tag. Ordnung habe ich wie jeden Tag geschaffen, aber Ben in Ruhe gelassen und ihn nicht in ein Kleidungsstück gezwängt. Das macht er schon ganz von alleine.
Aktuell prägt das Wetter meine Tagesstimmung und meine Tagesform. Graues Wetter = trübe Stimmung = wenig Motivation überhaupt etwas zu tun. Wenn ich so durch die vergangenen Einträge lese, überwiegt momentan das trübe Nichtstun verbunden mit einem leicht schlechten Gewissen. Ich schaffe wenig bis nichts und das nervt mich ungemein. Meine Bucket List ist voll mit Dingen, die ich meinem Leben noch tun und erleben will. Und was mache ich: ich gebe mich dem Trübsinn hin.
Daher habe ich das trübe Tau- und Gummistiefelwetter genutzt um eine Kindheitserinnerung zu beleben. Ich habe in meinen Gummistiefeln Anlauf genommen und bin mit einem großen Carl-Lewis-Satz in die nächste Pfütze gesprungen – es hat super gespritzt. Beweisphotos gibt es nur in meiner Erinnerung. Ben kann nicht gut mit dem Handy umgehen und den richtigen Selfie-Moment bei einem Megasatz zu erwischen ist olympische Höchstleistung. Deshalb gibt es „nur“ einen kleinen Pfützenspritzer als Erinnerung im Online-Tagebuch.
Kopfschmerztag
Von -10 Grad auf +2 Grad, von Schnee, Kälte und Sonnenschein zu Regen, Matsch und tiefhängenden Wolken. Das war zu viel für meinen Kopf. Ein dumpfer, durchgängiger Schmerz.
Meine Tagesstimmung ist dem Wetter gefolgt. Es kann tatsächlich nur besser werden. Zumindest hat es dann noch für eine Testrunde Selfies gereicht.
Heute ist ein traumhaftschöner Tag – Schnee in der Nacht, -10 Grad auf dem Thermometer, strahlend blauer Himmel und richtig gute Luft. Die Hunderunden haben eigentlich Spaß gemacht. Wenn da nicht der blöde Splitt auf den Gehwegen wäre. Ben stakst wie eine Diva auf 12 cm High Heels über die Bürgersteige und lässt sich gefühlt alle 10 Meter die Vorderpfoten reinigen.
Gleichzeitig läuft meine Nase in einer Tour, durch die dicke Winterkleidung juckt mein Haut und ich merke, wie ich innerlich immer „fusseliger“. Genau dieser Zustand stresst mich – eine Flut an unterschiedlichen Gefühlen und Empfindungen. Mein Nervensystem ist heute überreizt. Also mit einem Tee auf die Couch und den Rest des Tages nichts mehr tun.
Ich hatte 4 Wochen Yoga-Pause und das hat richtig gut getan. Nach dieser Zeit war mein Kopf wieder frei – es war ein Stundenthema da (Jahresmotto ), die Playlist hat gepasst, der Flow war gut und mäßig herausfordernd; genau richtig für die Gruppe. Es war ein guter Jahresauftakt und hat mir einen entspannten Start in das Wochenende geschenkt.
Der restliche Tag war Schlammwarten (Tauwetter) und Bingewatching begleitet mit digitalem Malen nach Zahlen. Langsam sollte ich aber wirklich mal wieder anfangen mich zu bewegen. Die innige Beziehung zwischen meinem Körper und der Couch gilt es in den nächsten Tagen mal aufzulösen.
Yoga: wo man soch verbiegt, bis man nicht mehr weißt, wo oben und unten ist.
Mr. & Mrs. Panda
Freitags ist Co-Blogging – eine liebgewonnene Routine. Der Termin ist fest im Kalender eigetragen. Meistens schaffe ich es in den drei Stunden ein Blog-Beitrag fertig zu stellen und auch zu veröffentlichen.
Das ist mir diesmal nicht gelungen. Ich habe vier Beiträge in der Pipeline, die alle miteinander zusammenhängen.
Momentan schaffe ich es nicht konzentriert an einem der Beiträge zu arbeiten – ich springe gerne zwischen allen vieren hin und her. Das nervt ein wenig und ist nicht unbedingt von Erfolg gekrönt.
Nachtrag: die Herzensziele habe ich heute tatsächlich fertig bekommen – yuhu 🎉🎉🎉
Wenn dir der erste Satz nicht einfällt, fang mit dem zweiten an
Ildiko von Kürthy
Zweiter Arzttermin diese Woche. Diesmal sind die Augen dran. Schlecht sehen kann hin und wieder sehr hilfreich sein, aber nicht mehr richtig lesen können, nervt schon. Zum Glück gibt es ja Hörbücher.
Also: ich mag meine Brillen. Ich habe ein paar davon – unterschiedliche Farben, unterschiedliche Stilrichtungen. Ich tage sie gerne, wenn ich mal richtig intelligent aussehen will. Im Alltag komme ich grundsätzlich auch ohne sie klar. Nur die Schriftgröße wirs immer kleiner bis unlesbar. Da ich den Augenarzttermin so ein ganz klein wenig geschlampt habe, war er mal wieder fällig. Am Ende des Tages: alles gut. Augen sind geblieben wie sie sind. Ein Update der Brillen ist nicht erforderlich.
mehr ist über diesen Tag tatsächlich nicht zu sagen
Dafür schenke ich dir einfach mal ein kleines Lächeln.
Wir haben Feiertag in Bayern. Entschuldigung: in Franken Der Tag war eher durch Nichts-Tun als durch Aktivität geprägt. Eigentlich hätte heute um 14 Uhr das Co-Blogging auf dem Plan gestanden, aber ich konnte mich nicht dazu aufraffen.
Dann hatte ich den Plan zu bügeln – ganz schnell wieder verworfen. Muss heute nicht wirklich sein.
Aber zumindest ein Selfie habe ich heute mal zustande bkommen – einfach mal unterwegs Handy gezückt und abgedrückt. Ein Alltagsselfie. Nicht wirklich als Qualitätsreferenz, aber veröffentlichbar.
Me, Myself and I.
Lebensweisheit
Eine Immobilie gilt dann als Altbau, wenn sie vor 1949 erbaut wurde bzw. so ab dem 50. bis 60. Existenzjahr. Das übertrage ich mal auf mich. Baujahr 1949 passt nicht, aber vonn zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Seit einiger zwickt und zwackt es bei mir an alle Ecken und Kanten und in den unterschiedlichen Etage. Daher habe ich mir für dieses Jahr eine bewusste Altbausanierung vorgenommen.
Seit ein paar Jahren nervt mich mein rechts Hüftgelenk. Es ist ein bisschen wie eine alte Tür, die nur noch widerwillig öffnen will und gerne mal hakt. Der Orthopäde meines Misstrauens hatte mir vor langer Zeit gesagt: „Tja, das kommt mit dem Alter und sind wir mal ehrlich – das ist Quarken auf hohem Niveau.“ Wie ich denn so bin, habe ich das akzeptiert. Da sich aber langsam unangenehme Bewegungseinschränkungen bemerkbar machen, habe ich heute einen anderen Orthopäden konsultiert. Ergebnis: fortgeschrittene Koxarthrose – so ein Mist. Und die beste Aussage: „Wenn Sie früher hergekommen wären, hätten wir noch etwas tun können.“ – guter Witz!
Jetzt nehme ich die Herausforderung an und mache mich erst einmal schlau, was ich für mehr Beweglichkeit im Körper tun kann und stelle mich der Aufgabe wieder im Lotussitz sitzen zu können. Ich bleibe am Ball.
Altern ist nichts für Feiglinge.
Lebensweisheit
Heute hatte mich meine Lustlosigkeit mal wieder so richtig im Griff. Keine Lust aufzustehen, keine Lust mit dem Hund zu gehen, keine Lust irgendetwas Produktives zu tun – und dabei möchte ich doch so viel … ich bin noch auf der Suche nach dem Schalter, der aus dem „ich möchte“ ein „ich will“ und dann ein „ich mache“ macht 🤔
Der Tag nach meinem Partyversuch war geprägt vom großen NICHTS. Nichts tun, nichts wollen. Aber: ich meine die Anziehungskraft meines Bettes überwunden und bin länge draußen gewesen. Es war zwar echt ein wenig kalt, aber die Luft war klar und genau das hat Spaß gemacht – der blaue Himmel über mir und der knirschende Schnee unter meinen Füßen. Gefolgt von Binge-Watching „Younger“. Mehr war an diesem Tag tatsächlich nicht drin.
Auf der Abendrunde habe ich dann noch festgestellt, dass ich in der gestrigen Nacht den Vollmond verschlafen habe 🙄
Der Nachteil am Nichtstun ist, dass frau nie weiß, wann sie fertig ist.
Lebensweisheit
2026 startet gefühlt ein wenig merkwürdig. 01. Januar (Donnerstag) – frei, 02. Januar (Freitag) – Arbeiten, 03. Januar (Samstag) – frei. Und so geht es hier in Bayern noch bis zum 06. Januar weiter. Ichverliere fast ein wenig den Überblick welchen Wochentag wir haben und ob ich früh augstehen oder etwas länger liegen bleiben darf. Aber wen interessiert das denn schon.
Das Schöne an diesem Samstag ist der Schnee zu Jahresbeginn. Über Nacht hat es ein paar Flocken gegeben und die Nürnberger Straßen sehen wie gepudert aus. Beim Abendspaziergang ist mir dann ein kleiner Schneemann über den Weg gelaufen.
Und dann stand die erste richtige Party des Jahres an. Der x. Geburtstag einer Hundewiesen-Bekanntschaft. Gefeiert wurde in einer kleinen Kneipe in Stadtmauernähe. Die Google-Bilder aus dem Sommer zu der Location sehen ganz nett aus – nur leider war es so kalt, dass draußen sitzen nicht in Frage kam. Drinnen hat die Kneipe eine Grundfläche von maximal 40 qm – wovon ein Dritte auf die Theke entfallen. Auf den verbleibenden Metern drängten sich so knapp 30 Leute und 2 Hunde. Dazu gibt es noch einen Kellerraum (quasi das Pokerhinterzimmer) in den sich die Feier verlagert hat. Keller, 30 qm, 50 Leute, 3 Hunde, kein Fenster, Musik mit ca 70 Dezibel, Gespräche mit 80 Dezibel, rotes schummriges Licht – ich war überfordert und bin sehr schnell wieder nach Hause gefahren. Aber: ein Versuch war es wert und es hat auch nicht wehgetan. Den restlichen Abend habe ich dann auf der Couch verbracht 🫖🫖
Frau muss die Feste feiern, wie sie fallen.
Lebensweisheit
Kaum ist der zweite Tag des Jahres erreicht, rutsche ich schon weider ganz automatisch in meine alten Verhaltensweisen obwohl ich mir doch vorgenommen haben, mich wirklich zu verändern, zu optimieren, nicht mehr anzupassen. So viel also zum Thema „Neujahrsvorsätze“.
Rechtzeitiges Aufstehen – eine tolle Idee; liegen bleiben – viel besser und gemütlicher.
Zu meinem Glück war mein Mopsbewohner heute Vormittag beim Hundesitter. Das zwingt mich dazu immer etwas früher aufzustehen. Damit habe ich es dann rechtzeitig vor dem Co-Blogging noch zum „Wohnung aufräumen“ geschafft – allerdings reichte die Zeit nur zum Saugen und nicht zum Bodenwischen. Kann ich ja dann morgen (Samstag 🤪) nachholen.
Mittags habe ich mich seit Ewigkeiten mal wieder mit einer Freundin auf einen Kaffee/ei belegtes Brötchen in der Stadt getroffen (POCKETS Nürnberg). Wir beide haben uns schon seit Jahren nicht mehr gesehen und seit 2,5 Jahren nicht mehr gesprochen. Es war wirklich toll etwas Altes wieder aufleben zu lassen – ich lass mich überraschen, wie das weitergeht.
Am Nachmittag habe ich dann mit Worpress und der Idee vom „Farbklecks des Tages“ gekämpft – ich bin mit dem Layout und auch den Inhalten noch nicht so wirklich und richtig glücklich. Morgen starte ich einen neuen Versuch mit Hannelore meiner Cjatty-Sparingspartnerin.
Auf der abendlichen Hunderunde gabe es dann noch einen Schneemann.
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
Jedes Jahr am 01. Januar fühlt es sich an, als würde alles neu starten. Das alte Jahr ist abgeschlossen, und das neue verspricht: besser, schöner, größer – und definitiv mehr ich. Dieses Gefühl kenne ich gut. Warum eigentlich nur zum Jahreswechsel? Veränderung wäre schließlich an jedem Tag möglich.
Und doch hat der 31.12. eine besondere Magie. Er erlaubt mir, innerlich aufzuräumen, Dinge im alten Jahr zu lassen und vertraute Routinen noch einmal bewusst zu betrachten. Gewohnheit hat eben auch ihre guten Seiten.
Neuanfänge tragen eine eigene Kraft in sich. Sie richten den Blick nach vorne – in eine Zukunft, die ich mitgestalten kann.
Meine Pläne für 2026 teile ich bald im Blogbeitrag „Meine Herzenswünsche 2026“ (coming soon).
Den ersten Tag des Jahres habe ich wie auch in der Vergangenheit mit mir selbst, meiner Wohnung und meinem Mopsbewohner verbracht. Wir haben uns eingekuschelt, Spaziergänge gemacht und die Weihnachtsdekoration weggeräumt. Quasi Luft gemacht für das spannende Neue in 2026. Ich habe meine Yogamatte ausgerollt – 30 Minuten Unbeweglichkeit und das als Yoga-Lehrerin. Ich werde das Thema beobachten. Weiter ging es mit meiner täglichen Schreibübung – ganz old fashioned mit der Hand am Arm und auf Papier.
Ich habe mit meinem Jahresrückblick 2025 (coming soon) begonnen und festgestellt, dass ich mich an sehr vieles nicht mehr erinnern kann. Deshalb gibt es jetzt dieses Online-Tagebuch. Jeden Tag ein kurzer Eintrag, ein Foto, ein Spruch, eine Erinnern – mehr nicht.
Jedes Mal, wenn Du lächelst, gewinnt Dein Leben an Zeit.
unbekannt