Heute wird’s persönlich – und ein bisschen verrückt: Hier kommen ein paar Fakten und Fun Facts über mich, die du garantiert noch nicht kanntest. Manchmal sagen kleine, scheinbar unwichtige Dinge mehr über einen Menschen aus als jeder Lebenslauf. Deshalb gibt’s heute mal keine tiefschürfenden Gedanken über Depression, Achtsamkeit, den inneren Wandel oder den Sinn des Lebens – sondern ein paar ehrliche, schräge, überraschende und vielleicht sogar charmante Fakten über mich.
Zwischen Leggingsliebe, Einparken und der Frage, ob man in der Yogastunde lachen darf (Spoiler: ja), lernst du mich hier von meiner ungeschminkten Seite kennen. Viel Spaß beim Stöbern – und wer weiß, vielleicht findest du dich ja in dem einen oder anderen Punkt wieder?
1. Das bringt mit zuverlässig zum Lachen - selbst an grauen Tagen
Das wohlige Schnarchen meines Mops und wenn er dann noch auf dem Rücken liegt.
2. Mein heimliches Talent
Ich kann sehr gut einparken. Das muss ich allerdings nur ganz selten, weil ich kaum noch Auto fahren und es in Nürnberg eh keine Parkplätze gibt.
3. Wenn ich ein Auto wäre, dann wäre ich…
vermutlich ein 2CV - oder wie wir damals sagten: eine Ente. Mit Ecken und Kanten und Rundungen an der richtigen Stelle. Einfach charmant und schon ein wenig in die Jahre gekommen.
Okay - auf dem Bild ist ein Renault 4 aber so ähnlich würde ich vermutlich als "2CV - Ente" aussehen.
Aber zum Thema R4 - das war übrigens mein erstes Auto. Erst im Car-Sharing (okay - Mitbenutzung) und dann später mein erstes selbstbezahltes Auto.
4. Mein Lebensmotto
Das entscheiden wir spontan. Denn Leben ist das was passiert, wenn frau Pläne macht. Dazu habe ich übrigens mal einen Beitrag geschrieben. De findest du auf "Mein persönliches OM".
5. Mein Lieblingsgeruch
Lavendel - oder nein: Lemongrass - oder doch: Lavendel? Ich kann mich nicht entscheiden. Lavendel beruhigt mich und Lemongrass gibt mir Energie - je nach dem, was ich gerade brauchen.
6. Mein guilty pleasure ist ...
meinen Mitbewohner - ein Mops mit Charme und echtem Charakter.
7. Mein erster Job war…
Prospekte austragen für das Geschäft meines Vaters. Im Dezember kanpp 5.000 Haushalt mit den neusten Informationen zu Elektrogeräten versorgen - echt spannend und mega laaaangweilig. Das war quasi mein Einstieg in die Gehmeditation.
8. Ich sammle ...
Schuhe. Davon habe ich gut 80 Paar. Allerdings trage ich davon nur knapp 30, weil die anderen hohe Hacken haben und ich momentan eher bequem und gemütlich unterwegs bin. Der Rest wartet darauf mal wieder die Straße zu spüren. "Bettschuhe" sind übrigens keine dabei🤪
Der Schrank ist übrigens eine kleiner Luxus - sprich ein Maßanfertigung. In meiner Wohnung ist nicht genügend Platz für so viele Liebhaberstücke, da gab es ein ganz individuelle Unterbringung.
9. Ohne das kann ich nicht leben
Mein Smartphone - darin ist mein ganzes Leben.
10. Ich hasse es ...
Listen zu schreiben. Einkaufslisten, To-Do-Listen, Packlisten - einfach ein Graus für mich. Das meiste erledige ich nach Gefühl. Die Struktur entsteht bei mir im Kopf, aber die Spontanität hält mich flexibel.
11. Ich rede mit mir selber
Manchmal brauche ich einfach eine intelligente Gesprächspartnerin auf Augenhöhe.
12. Meine größte Schwäche ist
Schokolade – besonders, wenn ich unter Stress bin. Dann ist mein einziger Gedanke: Schokolade. Die aktuellen Preise (1,99 € für 75g) unterstützen tatsächlich meine Schokoladenentwöhnung. Wobei ein heißer Kakao auch nicht zu verachten ist.
13. Ich habe gelernt ...
dass "langsam" keine Schwäche ist. Früher wollte ich immer schnell sein – heute finde ich Tiefe in der Langsamkeit.
14. Wenn ich eine Superkraft hätte ...
könnte ich Gedanken lesen. Das macht das Verstehen von anderen Personen so viel leichter. Jetzt rätsel ich sehr viel, was mein Gegenüber wohl denken mag. Das kann echt anstrengend sein.
15. Meine kleine Macke, die ich inzwischen richtig gern habe
Ich trinke Gläser, Becher, Tassen, etc. niemals vollständig aus. Es bleibt immer ein kleiner Rest übrig. Vermutlich für Notfälle - ansonsten macht das überhaupt keinen Sinn.
16. Mein größtes Learning bisher
Ich muss nicht perfekt sein, um echt zu sein. Und das gilt für jede Haltung – auf der Matte und im Leben. Obwohl ich schon echt dicht an der Perfektion dran bin.
17. Mein Workspace
Ich habe zwei Orte, an denen Worte entstehen. Am Schreibtisch wird gearbeitet – dort bekommen Blogartikel ihren Feinschliff, die Homepage ihr Update, Briefe ihre Klarheit. Und dann gibt es meinen Platz auf dem Sofa – gemütlich, weich, ehrlich. Dort schreibe ich. Nicht um zu leisten, sondern um zu fühlen. Nicht um zu planen, sondern um zu sein.
18. Meine Kleidergröße ist 38 bis 42
38 ist zu klein, 40 passt manchmal, 42 ist zu groß. Ich bin irgendwo dazwischen – so ein wenig die goldene Mitte mit Spielraum. Nicht ganz Norm, aber absolut ich. Dazu passt übrigens auch meine Schuhgröße: 39,5 – auch hier nicht Fisch, nicht Fleisch. Also weder 39 noch 40. Eben genau dazwischen. Eine halbe Größe, die viel über mich erzählt. Zu eigen für klare Kanten. Ich passe dazwischen. Und genau das passt zu mir.
19. Mein liebster „Das zählt auch als Self-Care“-Moment
Mich auf ein Sofa, den Balkon, eine Parkbank, auf eine Stein oder sonstwo hinsetzen und einfach Löcher in die Luft starren. Das kann ich minuten- bis stundenlang. Ist ein wenig wie Meditation - die Gedanken werden ruhiger und ruhiger.
20. Dafür kann ich mich überraschend stark begeistern
Aufräumen, aufräumen und noch einmal aufräumen. Ich liebe Ordnung um mich herum und räume wirklich und wahrhaftig für mein Leben gerne auf. Manchmal sogar Räume außerhalb meiner Wohnung.
21. Was andere über mich denken – und was nur halb stimmt
Sehr viele Personen in meinem Leben halten mich für tiefenentspannt und sind der Meinung, dass mich Nichts aus der Ruhe bringen kann. Das trifft nicht ganz zu - ich bin häufig in Unruhe, nur zeige ich das selten nach Außen.
22. Der Satz, der mich besser beschreibt als jeder Lebenslauf
Ich bin gut, genau so wie ich bin.
23. So nenne ich meinen inneren Kritiker (und so gehe ich mit ihm um)
Der hat keinen Namen. Mit einem Namen würde ich ihm zu viel Platz einräumen. Aber ich danke ihm für seine Anmerkungen und Hinweise. Dadurch habe ich die Gelegenheit auch über die andere Seite nachzudenken.
24. Wobei ich ungeduldig bin – und wobei erstaunlich sanft
Bei Fehlern. Ich selber mag keine Fehler und werde ungeduldig, wenn ich sie korrigieren muss. Bei anderen finde ich Fehler überhaupt nicht schlimm. Schließlich sind sie eine Gelegenheit sich weiterzuentwickeln.
25. Wenn meine Stimmung eine Farbe hätte
Das kann ich nicht mit Bestimmheit sagen. Meine Stimmung verändert sich und damit auch die Farbe. Momentan ist sie Orange - pure Lebensfreude, Kreativität, Wärme, Optimismus, Neugier und Energie.
26. Was ich meinem jüngeren Ich heute sagen würde
Lass dich von deinen Eltern "ärgern". Sie wissen es auch nicht besser. Du bist gut, genau so wie du bist. Leben dein LEben - du hast nur das eine.
27. Für das gehe ich gern einen kleinen Umweg
Eine Tüte Gummibärchen.
28. Das brauche ich, um wirklich aufzutanken
Ruhe und Stille um mich herum. Einfach mal alle Geräusche und Bewegungen um mich herum abschalten. Nichts, dass auf mich einwirkt. Hilfreich dabei sind eine Schlafbrille und Noise-Cancelling-Earphones.
29. Meine ganz eigene Definition von Stärke
"Ein komplexes Kohlenhydrat und wichtiger Energiespeicher in Pflanzen, der aus Glucoseeinheiten besteht und in Lebensmitteln wie Kartoffeln, Getreide und Reis vorkommt, wo er zum Andicken genutzt wird" - nicht immer alles ganz so ernst und wichtig nehmen.
30. Ein Mut-Moment, der vielleicht klein war – aber viel verändert hat
Die Entscheidung mit dem Bloggen zu beginnen. Erst über Yoga-Themen und jetzt über Depression.
31. Daran merke ich, dass es mir wirklich gut geht
Ich habe Lust mich Bunt anzuziehen.
32. Diese Rolle nehme ich in Gruppen fast automatisch ein
Die Leaderin. Ich kann meist nicht anders. Mich macht es nervös, wenn ein Gruppe kopflos ist und ewig lange überlegt und diskutiert. ein wenig vordenken und Struktur können da wahre Wunder bewirken.
33. Ein Satz, den ich anderen leicht sage – mir selbst aber zu selten
"Kein Thema, kein Stress. Das bekommen wir schon hin!"
34. Was „bunt“ für mich wirklich bedeutet
Dazu habe ich einen ganzen Blog-Beitrag geschrieben.
35. Hier bin ich konsequenter, als man vermuten würde
Bei meiner Feierabendzigarette. eine pro Tag und immer kurz vor dem Schalfen gehen. Das ist das Tagesabschlussritual. Die lasse ich nie aus - außer ich habe vergessen für Nachschub zu sorgen.
36. Das darf in meinem Leben unperfekt bleiben
Meine Haar bzw. meine Frisur. Ich kann mir noch so häufig vornehmen, dass ich mir dafür ausreichend Zeit nehme. Am Ende des Tages stehen sie doch wieder ab und sind verstrubbelt.
37. Dieses kleine Ritual gibt mir Halt
Morgens direkt nach dem Wachwerden die erste Tasse Kaffee zu kochen und zu trinken. Eine zweite gibt es dann irgendwann im Laufe des Tages. Und dann ist Schluss mit Koffein.
38. Warum ich genau die Richtige für das bin, was ich tue
Ich weiß aus eigener langjähiger, persönlicher Erfahrung worüber ich schreibe. Das ist nicht zur Therie sondern Praxis.
39. Was ich nie gedacht hätte, dass ich mal mache – aber heute liebe:
Sport, Fitness und Yoga. In meiner Kindheit und Jungend bin ich so ziemlich das unspotlichste Wesen auf dem Planeten gewesen. Und das in einer mega sportlichen Familie.
40. Nicht Fisch noch Fleisch
Ich bin eine Kombination aus Lerche und Eule - morgens fit, abends fit - tagsüber nicht zu gerauchen.
41. Das bringt mich schneller aus dem Konzept als mir lieb ist
Ein fehlendes Taschentuch - entweder bei mir oder bei Gesprächspartnern. Eine laufende Nase ist unheimlich nervtötend. In der Oper habe ich deshalb schon mal einer Sitznachbarin ein Taschentuch angeboten. Für die zweite Vorstellungshälfte hat sie sich einen anderen Sitzplatz gesucht.
42. Mein erster Yogakurs ...
war das Langweiligste, was ich jemals gemacht habe. Ohne Sinn und Konzept auf der Matte rumrollen und nicht verstehen, was da gerade passieren soll. Entspnnunung war nicht einmal in der Ferne am Horizont erkennbar.
43. Ich hatte eine völlig anderen Plan für mein Leben ...
und muss mich jetzt erst einmal neu ausrichten. Ich bin sehr dankbar dafür, dass es anders gekommen ist.
44. Meine Abiturnote ist eine glatte 3
Glatte 3 – mit überschaubarem Aufwand. Mit etwas mehr Ehrgeiz vielleicht eine 2, mit weniger Einsatz wohl eher 3,5. Ich nenne es Effizienz mit Potenzial 😄 Ich bin kein Extrem. Ich bin Zwischenraum. Und genau darin bin ich ganz. Hochbegabung hat halt nichts mit Wissen zu tun 😣
45. Generation Baby Boomer oder doch schon "X"?
Je nach Statistik zähle ich entweder zur Classic Edition der Baby Boomer – solide gebaut, aber nicht immer updatefreudig – oder schon zur Beta-Version der Generation X, noch mit ein paar Kinderkrankheiten, dafür aber zukunftskompatibel.
46. Mein Lieblingsfilm ist ...
... das ändert sich immer mal. Aber "Top Gun" ist nicht zu verachten - insbesondere die Beachvolleyball-Szene.
Ich wünsch dir einen Tag mit ganz viel Leichtigkeit im Herzen.
Deine Stefanie

