Manchmal sind es nicht die großen Lebensgeschichten, die einen Menschen greifbar machen, sondern die kleinen Details: Lieblingsgerüche, seltsame Macken, heimliche Talente oder völlig unnützes Wissen über Enten. Deshalb habe ich hier ein paar Fun Facts über mich gesammelt.
Einige sind ernst gemeint, andere mit einem Augenzwinkern. Manche sagen überraschend viel über mich aus – andere vermutlich gar nichts. Aber genau so ist das Leben ja auch: ein bisschen Chaos, ein bisschen Ordnung und dazwischen viele kleine Dinge, die uns ausmachen. Wenn du also wissen möchtest, wer hier eigentlich schreibt, denkst und manchmal auch vor sich hinlacht – bitte schön. Eine kleine Sammlung aus meinem Alltag.
Kurz & Knapp
Hier sind fünf kleine Dinge, die mich ganz gut beschreiben:
- Mein heimlicher Mitbewohner: Ein Mops mit sehr viel Charakter – und einem beeindruckenden Schnarchvolumen.
- Mein unnötigstes Wissen: Anatidaephobie: die Angst, von einer Ente beobachtet zu werden. Jetzt weißt du es auch.
- Mein Lebensmotto: „Das entscheiden wir spontan.“ Funktioniert erstaunlich oft.
- Ich sammle … Schuhe. Rund 80 Paar. Getragen werden etwa 30.
- Woran man merkt, dass es mir richtig gut geht: Ich ziehe mich bunt an.
1. Das bringt mit zuverlässig zum Lachen - selbst an grauen Tagen
Das wohlige Schnarchen meines Mops. Besonders, wenn er dann noch auf dem Rücken liegt.
2. Mein heimliches Talent
Ich kann sehr gut einparken. Praktisch – auch wenn ich kaum noch Auto fahre.
3. Wenn ich ein Auto wäre, dann wäre ich…
vermutlich ein 2CV - oder wie wir damals sagten: eine Ente. Mit Ecken und Kanten und Rundungen an der richtigen Stelle. Einfach charmant und schon ein wenig in die Jahre gekommen.
Okay - auf dem Bild ist ein Renault 4 aber so ähnlich würde ich vermutlich als "2CV - Ente" aussehen.
Aber zum Thema R4 - das war übrigens mein erstes Auto. Erst im Car-Sharing (okay - Mitbenutzung) und dann später mein erstes selbstbezahltes Auto.
4. Mein Lebensmotto
„Das entscheiden wir spontan.“ Denn Leben ist das was passiert, wenn frau Pläne macht. Dazu habe ich einen Beitrag geschrieben
5. Mein Lieblingsgeruch
Lavendel - oder nein: Lemongrass - oder doch: Lavendel? Ich kann mich nicht entscheiden. Lavendel beruhigt mich und Lemongrass gibt mir Energie - je nach dem, was ich gerade brauchen.
6. Mein guilty pleasure ist ...
Das ist meinen Mitbewohner Ben. Ein Mops mit Charme und echtem Charakter.
7. Das war mein erstern Job
Prospekte austragen für das Elektrogeschäft meines Vaters – 5.000 Haushalte im Dezember. Spannend und unglaublich langweilig zugleich
8. Ich sammle ...
Schuhe. Davon habe ich gut 80 Paar. Allerdings trage ich davon nur knapp 30, weil die anderen hohe Hacken haben und ich momentan eher bequem und gemütlich unterwegs bin. Der Rest wartet darauf mal wieder die Straße zu spüren. "Bettschuhe" sind übrigens keine dabei🤪
Der Schrank ist übrigens eine kleiner Luxus - sprich ein Maßanfertigung. In meiner Wohnung ist nicht genügend Platz für so viele Liebhaberstücke, da gab es ein ganz individuelle Unterbringung.
9. Ohne das kann ich nicht leben
Mein Smartphone. Da steckt gefühlt mein ganzes Leben drin. Zudem ist es meine verlässliche Verbindung zur Außenwelt.
1. Das bringt mit zuverlässig zum Lachen - selbst an grauen Tagen
Das wohlige Schnarchen meines Mops. Besonders, wenn er dann noch auf dem Rücken liegt.
10. Etwas, das ich wirklich hasse.
Listen schreiben. Einkaufslisten, To-do-Listen, Packlisten – ich arbeite lieber nach Gefühl. Allerdings gibt es eine Liste, wenn es unbedingt sei muss.
11. Ich rede mit mir selber
Weil ich dann sicher bin, eine intelligente Gesprächspartnerin zu haben
12. Meine größte Schwäche ist
Schokolade – besonders, wenn ich unter Stress bin. Dann ist mein einziger Gedanke: Schokolade. Die aktuellen Preise (1,99 € für 75g) unterstützen tatsächlich meine Schokoladenentwöhnung.
13. Ich habe gelernt ...
Langsamkeit ist keine Schwäche. Tiefe entsteht selten im Sprint.
Mein Krafttier ist die Schnecke. Sie symbolisiert Geduld, Schutz, Rückzug und stetiges Vorankommen. Es erinnert mich daran, in meinem eigenen Tempo zu leben, innere Ruhe zu finden und den schützenden Raum im Herzen zu tragen. Die Schnecke fördert meine Ausdauer und Achtsamkeit, um sicher und unbeirrt das Ziel zu erreichen.
14. Wenn ich eine Superkraft hätte ...
Gedanken lesen – das würde vieles im Zwischenmenschlichen vereinfachen.
15. Meine kleine Macke
Ich trinke Gläser und Tassen nie komplett leer. Ein kleiner Rest bleibt immer übrig. Vermutlich für Notfälle.
16. Mein größtes Learning bisher
Ich muss nicht perfekt sein, um echt zu sein.
17. Mein Arbeitsplatz
Der Schreibtisch fürs Arbeiten – und das Sofa fürs Schreiben. Ach ja: mein Bett für kreative Ideen.
18. Mein „Das zählt auch als Self-Care“-Moment
Einfach irgendwo sitzen und Löcher in die Luft starren. Denn um die Löcher herum ist ganz viel Leben, Kreativität und Gelassenheit.
19. Dafür kann ich mich überraschend begeistern
Aufräumen, aufräumen und noch einmal aufräumen. Ich liebe Ordnung um mich herum und räume wirklich und wahrhaftig für mein Leben gerne auf. Manchmal sogar Räume außerhalb meiner Wohnung.
20. Was viele über mich denken
Dass mich nichts aus der Ruhe bringt. Stimmt nur halb. Ich kann auch schimpfen wie ein Rohrspatz..
21. Der Satz, der mich besser beschreibt als jeder Lebenslauf
Ich bin gut, genau so wie ich bin.
22. So nenne ich meinen inneren Kritiker
Der hat keinen Namen. Sonst würde ich ihm zu viel Bedeutung geben. Aber ich danke ihm für seine Anmerkungen und Hinweise. Dadurch habe ich die Gelegenheit auch über die andere Seite nachzudenken.
23. Wobei ich ungeduldig bin
Bei meinen eigenen Fehlern. Bei den Fehlern anderer bin ich erstaunlich großzügig
24. Wenn meine Stimmung eine Farbe hätte
Oft orange – für Lebensfreude, Wärme und Energie. Je nach Tagesform kann es auch eine andere Farbe des Regenbogens sein. Ich bin da flexibel.
25. Was ich meinem jüngeren Ich sagen würde
Trau dich. Wenn du es nicht machst, macht es keiner.
26. Für das gehe ich gern einen kleinen Umweg
Für eine Tüte Gummibärchen. So viel Geld habe ich immer in der Tasche.
27. Das brauche ich, um wirklich aufzutanken
Ruhe, Stille, Schlafbrille und Noise-Cancelling-Kopfhörer.
28. Meine ganz eigene Definition von Stärke
"Stärke ist ein komplexes Kohlenhydrat und wichtiger Energiespeicher in Pflanzen, der aus Glucoseeinheiten besteht und in Lebensmitteln wie Kartoffeln, Getreide und Reis vorkommt, wo er zum Andicken genutzt wird" - nicht immer alles ganz so ernst und wichtig nehmen.
29. Ein Mut-Moment, der vielleicht klein war – aber viel verändert hat
Die Entscheidung mit dem Bloggen zu beginnen. Erst über Yoga-Themen und jetzt über Depression.
30. Daran merke ich, dass es mir wirklich gut geht
Ich habe Lust mich Bunt anzuziehen.
31. Daran merke ich, dass es mir nicht gut geht
Ich suche nach schwarzer oder grauer Kleidung im Schrank und zieh mich dann doch bunt an.
32. Diese Rolle nehme ich in Gruppen fast automatisch ein
Die Leaderin. Ich kann meist nicht anders. Mich macht es nervös, wenn eine Gruppe kopflos ist und ewig lange überlegt und diskutiert.
33. Ein Satz, den ich anderen leicht sage
"Kein Thema, kein Stress. Das bekommen wir schon hin!"
34. Das darf in meinem Leben unperfekt bleiben
Meine Frisur. Perfekt kann ich da nicht. Am Ende des Tages stehen sie doch wieder ab und sind verstrubbelt. Das Gleiche gilt auch für mein Make-up. Morgens Illustrierten tauglich, abends nicht mehr zu finden.
35. Mein kleines tägliches Ritual
Die erste Tasse Kaffee direkt nach dem Aufstehen. Damit kommt Schwung in mein Leben.
36. Warum ich tue, was ich tue
Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wovon ich spreche.
37. Etwas, das ich früher nie gedacht hätte
Dass ich Sport, Fitness und Yoga einmal lieben würde. In meiner Kindheit und Jugend bin ich so ziemlich das unsportlichste Wesen auf dem Planeten gewesen. Dabei komme ich aus einer sehr sportlichen Familie
38. Mein Biorhythmus
Ich bin eine Kombination aus Lerche und Eule - morgens fit, abends fit - tagsüber nicht zu gebrauchen
39. Das bringt mich schneller aus dem Konzept als mir lieb ist
Eine laufende Nase – besonders ohne Taschentuch. In der Oper habe ich deshalb schon mal einer Sitznachbarin ein Taschentuch angeboten. Für die zweite Vorstellungshälfte hat sie sich einen anderen Sitzplatz gesucht
40. Mein erster Yogakurs
Der war unglaublich langweilig. Ohne Sinn und Konzept auf der Matte rumrollen und nicht verstehen, was da gerade passieren soll. Entspannung war nicht einmal in der Ferne am Horizont erkennbar.
41. Ich hatte eine völlig anderen Plan für mein Leben
und muss mich jetzt erst einmal neu ausrichten. Ich bin sehr dankbar dafür, dass es anders gekommen ist.
42. Generation Baby Boomer oder doch schon "X"?
Je nach Statistik zähle ich entweder zur Classic Edition der Baby Boomer – solide gebaut, aber nicht immer updatefreudig – oder schon zur Beta-Version der Generation X, noch mit ein paar Kinderkrankheiten, dafür aber zukunftskompatibel.
43. Ein Film oder eine Serie, die ich immer wieder schauen könnte
„Alias“ mit Jennifer Garner. Den kennst du bestimmt nicht, aber so würde ich manchmal gerne sein. Stark, selbstbewusst und immer mal wieder in andere Rollen schlüpfen können. Alternativ für alle Frauen unter uns „Magic Mike“.
44. Etwas, worüber ich immer lachen kann
Wenn mir wieder etwas heruntergefällt. Manchmal bin ich echt dusselig und verpeilt
45. Mein Lieblingsort zum Durchatmen
Das ist ein Platz an der Nord- oder Ostsee mit Wind, Wellen und Meer
46. Ein Satz, der mich in schwierigen Momenten begleitet
„Nichts ist so schlimm, als das es nicht auch für etwas gut ist.“ Alles hat immer zwei Seiten und die sollte ich mir auch immer anschauen
47. Wenn ich spontan einen freien Tag habe
Dann mache ich einfach mal nichts – wie sonst auch.
48. Meine Beziehung zu Zimmerpflanzen
Nicht existent. Pflanzen leben in anderen Wohnungen sicher als bei mir. Der grüne Daumen ist an mir vorbei gegangen.
49. In meinen Taschen herrscht Ordnung
Ich räume sie jeden Abend aus und morgens wieder ein. Zudem gibt es für alles noch kleine Extratäschchen.
50. Mein unnötiges Wissen
„Anatidaephobie – die Angst von einer Ente angesehen zu werden! Und es gib sogar Apps dafür.
51. Mein persönlicher Endgegner im Alltag
Öffentliche Verkehrsmittel. Sie fahren mir grundsätzlich vor der Nase weg. Kann auch mit mir zusammenhängen.
52. Wenn Platz und Geld keine Rolle spielen würden, würde ich sammeln
Momente und Erinnerungen. Die kann mir niemand nehmen und ich muss kein Staub wischen
53. Die Jahreszeit, die zu mir passt
Der Herbst – wegen Licht, Luft und Farben
54. Das könnte ich stundenlang tun
Zen-Color spielen. Dabei vergesse ich vollkommen die Zeit.
55. Dieser Song beschreibt meine aktuelle Lebensphase
„Der Moment“ von Rosenstolz : "Wie viel Zeit inzwischen wohl vergangen ist Wie viel Angst und wie viel Einsamkeit Nur daß meine Welt ein wenig reicher ist Oder leer; wir war'n wohl nicht bereit Vielleicht war's einfach nicht die rechte Zeit für uns Mag sein, ich finde bald zu mir zurück Und was mir bleibt, ist dein Gesicht Und das Gefühl, geteilt zu sein"
56. Diese kleine Alltagsentscheidung überdenke ich regelmäßig zu lange
Das Anschalten der Waschmaschine und das Aufhängen der Wäsche. Vom Abnehmen ganz zu schweigen.
57. Mit 50+ habe ich endlich verstanden
Flache Zehensandalen sind völlig legitime und coole Schuhe.
58. Eine Sache, die mir heute völlig egal ist
Unpünktlich sein. Na ja, nicht so richtig -aber immer ein paar Minuten. Übrigens: zu früh sein, ist auch unpünktlich.
59. Eine Kleinigkeit, die mein Leben überraschend besser gemacht hat
Das Internet und Antidepressiva. Mit der KI hadere ich noch. Aber wir nähern uns an.
60. Eine Sache, bei der ich inzwischen einfach „Nein“ sageLebenslauf
"Hast du mal kurz Zeit?" oder noch besser "Darf ich mal eben kurz stören?"
61. Eine Angewohnheit, die ich mir mit den Jahren erlaubt habe
Ich gehe ungeschminkt und in Jogginghose aus dem Haus.
62. Das kann ich mit zunehmendem Alter immer besser
Gut Aussehen!
63. Der schönste Nebeneffekt des Älterwerdens
Die hart erlachten Linien um die Augen.
64. Eine Erkenntnis über Erwachsene
Niemand hat wirklich alles im Griff. Es wirkt nur manchmal so. Ist häufig ein Deep Fake.
Was bleibt – und was ich dir mitgeben möchte
Vielleicht nimmst du aus dieser kleinen Liste vor allem eines mit: Ein Mensch besteht nie nur aus einem einzigen Thema. Nicht aus einer Diagnose, nicht aus einer Geschichte, nicht aus einem schwierigen Kapitel.
Wir sind immer mehr als das. Wir sind unsere Macken, unsere Lieblingsfarben, unsere seltsamen Fun Facts und unsere kleinen Alltagsfreuden. Auch mit Depression bleibt das Leben bunt – manchmal leise bunt, manchmal chaotisch bunt, manchmal überraschend hell. Und genau darum geht es hier: zu zeigen, dass hinter jedem schweren Thema immer noch ein ganzer Mensch steht. Mit Humor, mit Ecken, mit Tiefe – und mit sehr vielen Farben.

