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  • Monatsrückblick September 2026: Herbstglück, Nordseeliebe und Me-Time

    Monatsrückblick September 2026: Herbstglück, Nordseeliebe und Me-Time

    Willkommen zu meinem Monatsrückblick September 2026!

    Der September ist jedes Jahr wieder eine Herausforderung für mich. Ich mag ihn, weil der Sommer langsam in den Herbst übergeht. Die heiße Jahreszeit liegt mir nicht – warum das so ist, kannst du in meinem Beitrag „Sommerdepression: Wenn die Sonne brennt, aber die Seele friert“ nachlesen. Der Herbst hingegen ist meine Lieblingsjahreszeit: Die Tage werden kürzer, die Luft lädt zum Durchatmen ein und im Außen kehrt spürbar mehr Ruhe ein.

    Dieser Herbstbeginn fühlte sich allerdings wie ein verlängerter Sommer an – mit Spitzenwerten bis zu 27 Grad und kaum Regen. Trotzdem bringen die kühleren Morgen- und Abendstunden genau die Stimmung mit, die ich so schätze: goldeneres Licht, gemütlichere Tage und Laub, das sich leuchtend rot, gelb und orange verfärbt.

    Der September 2026 auf einen Blick

    Du hast nur fünf Minuten zwischen zwei Terminen? Kein Problem. Hier ist mein September auf einen Blick.

    • Familie zu meinen Bedingungen: Zwei runde Geburtstage (90 & 80 Jahre) mit eigener Ferienwohnung als Rückzugsort meistern.
    • Heimatgefühl Nordsee: Sechs Tage in der Nähe von Husum verbracht und den Traum vom eigenen Haus im Norden gefestigt.
    • Business-Shift: Schluss mit dem Kaufen neuer Kurse („Theorie 1 – Praxis 6“) und voller Fokus auf die Echte Umsetzung.
    • Geburtstag neu definiert: Den 27. September ohne Erwartungsdruck als eigener Lieblingsmensch verbracht

    Das sind die Grundlagen. Doch der wahre Mehrwert liegt im Kontext: Warum das so ist, wie die Zusammenhänge greifen, erfährst du im folgenden Artikel. Gönn dir den vollständigen Einblick – es lohnt sich.

    Geburtstagsmonat: Wie lerne ich, persönliche Grenzen zu setzen?

    Der September hat für mich auch Schattenseiten. Er ist bei uns der absolute Geburtstagsmonat: Vier Feiern in der Familie und ebenso viele im Freundeskreis. Schon seit meiner Jugend ist dieser Monat eng mit dem Satz meiner Mutter verbunden: „Ich habe keine Lust mehr auf Geburtstagsfeiern!“

    Bei uns gibt es keine lauten Streits oder offenen Konflikte. Wir haben eine funktionierende Familie, bewegen uns an solchen Tagen jedoch wie auf Eiern, um bloß nicht anzuecken. Das inoffizielle Tagesziel lautet meist: den Geburtstag erhobenen Hauptes und mit möglichst wenigen emotionalen Verletzungen zu überstehen.

    Dieses Jahr feierten mein Vater seinen 90. und meine Mutter ihren 80. Geburtstag. Selbstverständlich war meine Anwesenheit erwünscht. Ich habe mich dem Familienevent gestellt – allerdings zu meinen Bedingungen: Ich mietete mir eine kleine Ferienwohnung in Kiel-Schilksee, direkt am Wasser. Das war mein persönlicher Rückzugsort. Die morgendlichen Spaziergänge mit Mops Ben an der Wasserkante gaben mir den nötigen Raum zum Atmen und mentalen Vorbereiten.

    „Grenzen setzen heißt nicht, wegzubleiben. Es bedeutet, da zu sein, ohne sich selbst dabei zu verlieren.“

    Stefanie Koch, Autorin

    Ich mag meine Familie sehr, aber wir funktionieren schlicht besser, wenn ein paar hundert Kilometer Distanz zwischen uns liegen. Die Feiern verliefen im kleinen Rahmen ruhig. Für die im Oktober anstehende große 170-Jahr-Feier meiner Eltern im Freundeskreis habe ich mich bereits ausgeklinkt: Ein zweites Mal fahre ich die 800 Kilometer einfache Strecke nicht hoch. Sie dürfen ihren Tag ganz in Ruhe mit ihren Freunden genießen.

    Erwartungen (früher)Meine Grenzen (heute)
    Rund um die Uhr im Familienkreis sitzen und auf Eiern laufen.Ferienwohnung als fester Rückzugsort in der Nähe gemietet.
    Nähe erzwingen bis zur emotionalen Erschöpfung.Nähe in Dosen, morgens Sandspaziergänge mit Ben.
    Zu jedem Anlass hunderte Kilometer anreisen.Bewusste Absage für Folgetermine, um Kräfte zu schonen.

    Nordseeliebe & Husum: Wo bin ich wirklich zu Hause?

    Zwischen den beiden Geburtstagen war ich sechs Tage an der Nordsee, in einer kleinen Ferienwohnung bei Husum, außerhalb von Witzwort – schöner Wortwitz, oder? So weit draußen, dass es weder Fuß- und Radwege noch Straßenlaternen gab. Fuchs und Hase haben sich dort gute Nacht gesagt. Wenn es dunkel wurde, waren unendlich viele Sterne zu sehen. Mein kleiner Rückblick September auf die Tage an der Nordsee zeigt mir, dass Schleswig-Holstein sehr viel mehr Heimat ist als Franken und Nürnberg.

    Die Tage waren vollgepackt mit Ausflügen nach Tönning, St. Peter-Ording, Friedrichstadt, Büsum, Nordstrand und Husum. Obwohl ich 40 Jahre zwischen den Meeren gelebt habe, war ich noch nie an diesen Orten.

    Eines meiner Lebensziele ist ein Umzug in den Norden. Meine Wohnung ist in Kiel, dorthin möchte ich aber noch nicht zurück. In Gedanken liebäugle ich seit Jahren mit einem alten Haus in oder um Husum. Mein Besuch hat mir gezeigt: Das wird eine gute Entscheidung. Jetzt muss ich nur noch meinen Arbeitgeber von einer Versetzung überzeugen oder mich nach einer anderen Tätigkeit umsehen. Haus und Leben wollen schließlich bezahlt werden.

    Meine Erkenntnisse aus dem Urlaub

    • In Tönning haben mir die Parkgebühren einen Schock versetzt: 25 Cent für 30 Minuten. Unschlagbar günstig.
    • In St. Peter-Ording habe ich gemerkt: Ben ist der absolute Icebreaker beim Kennenlernen. Der Mopscharme zieht immer – er ist so herrlich distanzlos, wenn er Kuscheleinheiten einfordert.
    • Gosch ist überall im Norden. Jedes Mal lädt ein Fischbrötchen mit Aperol Spritz zum Verweilen am Hafen ein.
    • In Friedrichstadt gibt es so viele kleine Läden mit nordischem Schnickschnack – ich habe dem Kaufdrang widerstanden.
    • In Büsum gibt es gefühlt mehr Bekleidungsgeschäfte als in Nürnberg, vor allem mit Schlechtwetterjacken. Zwillingsherz hat sein Herz an der Küste – und ich habe jetzt zwei weitere Jacken im Schrank.
    • Hinter jeder Ecke wartet ein kleines Café, ein Tisch für eine Frau mit Mops ist fast immer frei.
    • Stricken macht wieder Spaß.

    Mein Business-Learning: Schluss mit Kurse-Shoppen

    Weil das Kaufen von Online-Kursen schnelle Belohnung verschafft, während die eigentliche Umsetzung Überwindung und Fokus erfordert.

    Mein Business hat im September eine weitere Pause gemacht. Die Schreibblockade war nach wie vor da. Ich habe ganz viele Ideen und diskutiere sie mit ChatGPT, Claude und/oder Gemini durch. Die Ergebnisse landen fein säuberlich in Dokumenten und in der Notion-Datenbank. Nur in die Tasten oder ganz klassisch aufs Papier kommen sie nicht.

    Stattdessen beschäftige ich mich lieber mit der nächsten Herausforderung: Instagram und die Jagd nach dem ultimativen Post.

    Auf der Fahrt in den Norden habe ich vier Stunden am Stück Anni Hofmanns Podcast „50 Shades of Great“ gehört. Ihre Begeisterung für das Wachsen auf Instagram hat mich in den Bann gezogen. Ihre Erfolgsformel: „Quick and Dirty – es gibt keine Grenzen.“ Spontan habe ich mir ihre Programme „Viral Hook Week“ und „The Follower Code“ zu guten Preisen gekauft. Jetzt müssen sie nur noch durchgearbeitet und umgesetzt werden.

    Mein Monatsfazit September für mein Business: Theorie 1 – Praxis 6. Ich gebe viel Geld für Kurse aus. Allein vom Kaufen fließt das Wissen aber nicht in mein Gehirn und schon gar nicht in die Umsetzung. Erfolg hatte lediglich die Verkäuferin.

    Inzwischen habe ich so viele Kurse gebucht, absolviert und in die Warteschlange gelegt, dass ich mit dem Konsumieren aufhöre. Das erklärte Ziel ist jetzt: Umsetzung.

    Mein Geburtstag: Warum ich den Ehrentag mit mir alleine verbringe

    Ja, denn der Geburtstag gehört in erster Linie dir selbst und sollte nicht in Arbeit und Stress für andere ausarten.

    Zum Monatsende stand mein ganz persönlicher Jahrestag an. Mein Geburtstag am 27. ist der letzte in der Reihe. Seit ein paar Jahren verbringe ich ihn mit mir allein – ohne Tamtam und schon gar nicht mit einer Feier.

    Durch meine Erkrankung habe ich bei vielen Freunden und Bekannten den Geburtstag vergessen. Im Gegenzug kommen an meinem Ehrentag kaum Gratulationen an. Stört mich das? Fühle ich mich vergessen? Tatsächlich: Nein.

    In meiner Jugend und meinen Zwanzigern habe ich noch krampfhaft gefeiert, weil frau das eben tut. Gesellschaftliche Norm. Vor zwei, drei Jahren ist mir bewusst geworden, dass ich den Hype nicht verstehe. Für mich bedeutet der Tag vor allem Stress:

    • Die Kollegen wollen Kuchen, Süßigkeiten oder ein Frühstück. Viele kommen ungebeten vorbei, wollen unterhalten werden. Für mich heißt das: Vorbereitung.
    • Gott und die Welt ruft an, schreibt WhatsApp, Mail oder auf Facebook. Wehe, du bedankst dich nicht umgehend – dann ist die Hölle los, Freundschaften werden gekündigt.
    • Jeder will einen Teil deiner Zeit oder schenkt dir ungefragt einen Teil seiner. Dafür sollst du dankbar sein.
    • Dann die große Feier: tagelang einkaufen, kochen, aufräumen. Die gute Gastgeberin spielen, gute Miene zum blöden Geschenk machen – die 25. Vase oder der x-te Gutschein.
    • Hinterher alles wieder aufräumen, Reste essen und noch lange von den Gesprächen zehren: „Weißt du noch …?“

    „Geburtstag alleine zu verbringen bedeutet nicht Einsamkeit, sondern die bewusste Entscheidung zur Selbstabgrenzung gegenüber gesellschaftlichen Erwartungen.“

    Stefanie Koch, Autorin

    Der Geburtstag ist doch dafür gedacht, dass das Geburtstagskind für sein Dasein gefeiert wird. Und nicht dafür, dass alle anderen maximalen Spaß haben und ich die Arbeit.

    Deshalb verbringe ich meinen Geburtstag mit meinem Lieblingsmenschen: mit mir. Das war jahrelang nicht so und tut wirklich gut. Mein Fazit: Ich brauche keine Geburtstage, ich verstehe den Sinn dahinter nicht.

    Meine Blog-Buddies: Gemeinsam statt einsam schreiben

    Anfang des Jahres habe ich beschlossen, wieder mehr Kontakte in mein Leben zu lassen. Da mir das offline vor Ort schwer fällt, habe ich den Weg über Online-Communities gewählt. In The Content Society von Judith Peters entstand beim wöchentlichen Co-Blogging eine echte Verbundenheit, die mich an schlechten Tagen aufgefangen hat.

    Um beim Schreiben am Ball zu bleiben, habe ich im Frühjahr gezielt nach Blog-Buddies gesucht. Auf meinen Aufruf meldeten sich vier Mitschreiberinnen – und ich habe einfach allen zugesagt:

    Waltraud Koller: IHK-zertifizierte Resilienztrainerin („Hosentaschenresilienz“). Uns verbindet das Thema mentale Gesundheit. Sie motiviert mich bei Schreibflauten, während ich ihr bei Technikfragen unter die Arme greife.

    Mara Hofmann: Expertin für Katze & Kind und Katzenverhaltensberaterin. Wir tauschen uns zweimal monatlich zu Business, Markenaufbau und Wachstum aus.

    Valeska Stein: Schreibt über Resilienz und Kommunikation bei Demenz. Beim wöchentlichen Co-Blogging arbeiten wir konzentriert an unseren Texten.

    Petra Büeler: Fachfrau für gesundes Leben. Gemeinsam überarbeiten wir ihre Website – ein Projekt, bei dem ich mich technisch einbringen kann und das mir unheimlich guttut.

    Was bleibt und was ich dir mitgeben möchte

    1. Grenzen setzen heißt nicht, wegzubleiben.

     Ich muss mich nicht zwischen „ganz oder gar nicht“ entscheiden. Eine eigene Ferienwohnung, morgens mit Ben an der Wasserkante, abends die Tür hinter mir zumachen – so konnte ich da sein, ohne mich zu verlieren. Und auch ein klares „Nein“ zur nächsten Feier gehört dazu.

    2. Wissen kaufen ist nicht gleich Wissen haben.

    Kein Kurs der Welt schreibt meine Beiträge. Meine Ideen liegen fein säuberlich in Notion – und genau da bleiben sie, solange ich sie nicht in die Tasten bringe. Der nächste Schritt ist kein neuer Kurs, sondern der erste Satz.

    3. Ich darf mein eigener Lieblingsmensch sein.

    Mein Geburtstag gehört mir. Ohne Tamtam, ohne Gastgeberinnen-Rolle, ohne die 25. Vase. Einen Tag nur mit mir zu verbringen, ist kein Rückzug aus Einsamkeit, sondern ein Geschenk an mich selbst.


    Zwei Impulsfragen

    • Wann hast du zuletzt einen Tag nur für dich verbracht – ohne für andere zu funktionieren?
    • Und wenn du heute frei entscheiden dürftest: Wie würdest du deinen nächsten Geburtstag feiern, wenn niemand zuschaut?

    Schreib mir super gerne in die Kommentare – ich bin gespannt auf deine Gedanken.

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    FAQ – Häufig gestellte Fragen

    Was war mein wichtigstes Learning im September 2026?

    Dass Wissen kaufen nicht gleich Wissen haben ist. Kurse bringen nichts, wenn sie nicht umgesetzt werden. Das Ziel lautet ab jetzt: Machen statt Konsumieren.

    Warum verbringe ich meinen Geburtstag alleine?

    Um den Stress durch Erwartungshaltungen, Vorbereitungen und Verpflichtungen abzulegen. Ein Geburtstag sollte dem Geburtstagskind gehören – nicht der Unterhaltung der Gäste.

    Was steht im nächsten Monat an?

    Im Oktober fokussiere ich mich weiter auf die Umsetzung meiner Inhalte, genieße den goldenen Herbst und bleibe meiner Abgrenzung treu.

  • Sommerdepression: Wenn die Sonne brennt, aber die Seele friert

    Sommerdepression: Wenn die Sonne brennt, aber die Seele friert

    Der Sommer 2026 ist Geschichte – und wenn ich ehrlich bin, bin ich nicht traurig darüber. Während draußen die Temperaturen unbarmherzig kletterten und gefühlt die ganze Welt gut gelaunt im Biergarten saß oder Urlaubsfotos postete, habe ich vor allem eines getan: versucht zu überleben. Dieser Sommer war für mich eine physische und psychische Zerreißprobe. Er war heiß, drückend und von einer Sommerdepression gelähmt, die sich heimtückisch unter dem Deckmantel von „Es ist einfach zu heiß für alles“ breitgemacht hat.

    Aber der Reihe nach. Dieser Rückblick ist für mich dreierlei:

    • Eine ehrliche Erinnerung an mich selbst,
    • ein authentischer Impuls für all die wunderbaren Frauen in der Lebensmitte, die sich manchmal genau so unsichtbar und erschöpft fühlen wie ich,
    • und ein Kompass für die kommenden Monate.

    Denn jetzt steht der Herbst vor der Tür – meine absolute Lieblingsjahreszeit – und mit ihm die Motivation, die Enge der Couch zu verlassen und mein Leben wieder in lebendigem Orange erstrahlen zu lassen.

    Das Wichtigste zuerst: Zahlen, Fakten & Sommer-Realität

    Highlight & Flop des Sommers

    Mein größtes Highlight? Ganz banal: Ich habe diesen Sommer überlebt. Trotz physischer Hitzerekorde und psychischer Grenzerfahrungen stehe ich am Ende dieses Quartals auf meinen eigenen Beinen. Der Flop war ohne Frage mein Redaktionsplan. Ich hatte mir so viel vorgenommen, wollte Beiträge vorproduzieren, Reels drehen und meine Social-Media-Präsenz ausbauen. Das Ergebnis? Eine unerbittliche Schreibblockade, die mich von Juli bis August kein einziges neues Wort in den Computer tippen ließ.

    Zahl des Monats: 40 Grad

    40 Grad Hitzerekord. Eine solche Temperatur habe ich in meinen 56 Lebensjahren in Deutschland noch nie persönlich erlebt – und ich kann dankend darauf verzichten, das jemals zu wiederholen. Wenn das Thermometer solche Höhen erreicht, schmilzt meine Energie noch schneller als ein Kugel Eis in der Sonne.

    Der 90-Euro-Knall zum Start ins zweite Halbjahr

    Das zweite Halbjahr startete direkt mit einem Paukenschlag: Die Wohnungstür fiel hinter mir ins Schloss. Der Schlüssel? Steckte natürlich von innen. Da stand ich nun, schaute mir meine eigene Tür von außen an und durfte knapp 30 Minuten auf den Schlüsseldienst warten. Der brauchte für das Öffnen nicht einmal eine Minute. Kostenpunkt für diesen kurzen Schreck moment: exakt 90 Euro. Mein Learning daraus: Wenn ich die Wohnung verlasse, vergewissere ich mich lieber dreimal, dass der Schlüssel in der Tasche ist.

    Kindheitserinnerungen an Föhr vs. Sommerdepression

    Ich bin ehrlich: Ich war noch nie eine große Freundin des Sommers. Schon in meiner Kindheit in Schleswig-Holstein war mir diese Jahreszeit eher suspekt. Während Mitschülerinnen von aufregenden Reisen nach Italien, Spanien oder Flugreisen erzählten, fuhren wir jedes Jahr nach Föhr. Drei Wochen Ferienwohnung in Wyk, Sand zwischen den Zehen, Strandkorb und mindestens zwei Wochen Schietwetter. Das Spannendste an der Anreise war die Frage, ob unsere Fähre ein Bordrestaurant über oder unter Wasser hatte. Heute mag ich das Berechenbare der Insel zwar ganz gerne, aber damals war es für mich die pure Unspektakularität. Im August, wenn es in Norddeutschland endlich mal warm wurde, saß ich schon wieder in der Schule.

    Später in meinen 20ern und 30ern war ich so sehr im Funktionsmodus gefangen, dass der Sommer an mir vorbeirauschte. Und heute, nach vielen Jahren in Franken, spüre ich den Druck dieser Jahreszeit intensiver denn je. Im Sommer gibt es dieses ungeschriebene Gesetz: Du musst gut gelaunt sein, Grillen (furchtbar!), Biergärten besuchen und das Leben genießen. Wenn ich dann als alleinlebende Frau mit einer Sommerdepression zu Hause sitze, fühle ich mich doppelt falsch. Die Sommerdepression gaukelt mir vor, ich verpasse das ganze Leben, während mein Nervensystem schlicht überfordert ist.

    Gesundheit, Therapie & Grenzen setzen

    Die vergangenen Monate haben mir meine persönlichen Grenzen deutlicher aufgezeigt als je zuvor. Jahrelang war ich darauf konditioniert, zu funktionieren und unangenehme Situationen einfach runterzuschlucken. Meine alten Glaubenssätze meldeten sich in Dauerschleife: 

    • Stell dich nicht so an.
    • Reiß dich zusammen.
    • Nimm dich nicht so wichtig.
    • Augen zu und durch.

    Grenzen wahren in der Physiotherapie

    Bei einer Physiotherapie-Sitzung kam es diesen Sommer zu einer deutlichen Grenzüberschreitung, die mich tief erschüttert hat. Früher hätte ich das Thema totgeschwiegen und mich gefragt, ob ich nicht überreagiere. Diesmal habe ich erkannt: Wenn mir etwas unangenehm ist, habe ich das Recht, „Stop“ zu sagen. Ich darf Situationen ansprechen, verändern oder mich komplett entziehen. Das war ein schmerzhaftes, aber enorm wichtiges Learning auf meinem Weg aus der Anpassung. Die Physiotherapiepraxis wird künftig gewechselt.

    Der Entschluss zur Tagesklinik

    Aufgrund meiner Sozialphobie und der anhaltenden Erschöpfung habe ich gemeinsam mit meiner Neurologin und Therapeutin den Entschluss gefasst, Hilfe in einer Tagesklinik in Anspruch zu nehmen. Vor einigen Jahren hätte ich den kompletten Papierkram und die Telefonate an einem einzigen Tag erledigt. Heute brauche ich dafür Wochen. Meine Depression macht mich einfach langsam – und ich lerne akzeptieren, dass das okay ist.

    Arztfrust & Konsequenzen

    Auch der Versuch, ein einfaches großes Blutbild bei einer Allgemeinmedizinerin zu bekommen, wurde zum Geduldsspiel: Wochenlange Wartezeiten, Verkaufsveranstaltungen für kostenpflichtige Zusatzleistungen, ein versauter Rock durch eine schlecht abgedichtete Einstichstelle und am Ende die Auswertung des völlig falschen (kleinen) Blutbildes. Mein Entschluss steht fest: Ich suche mir eine neue Hausarztpraxis, in der ich als Mensch wahrgenommen werde.

    Abschied von toxischen Altlasten

    Ein echter Befreiungsschlag gelang mir beim Thema Kontakte. Ein Bekannter aus meiner Klinikzeit (2024) meldete sich regelmäßig nur, wenn er ein Ventil für seine eigenen Probleme brauchte. Als er plötzlich aus dem Nichts persönlicher werden wollte und ich nach seinen Hintergründen fragte, reagierte er passiv-aggressiv und blockierte mich. Anstatt mir wie früher Tag und Nacht den Kopf zu zerbrechen („War ich unhöflich? Brauchte er Hilfe?“), spürte ich nach kurzer Zeit nur noch Erleichterung. Ich habe den Kontakt gelöscht und einen Schlussstrich gezogen. Das Eisblau weicht langsam der Selbsterkenntnis.

    Business & Content-Strategie: Zwischen Schreibblockade und Neusortierung

    Arbeitstechnisch war dieser Sommer ein ständiges Pendeln zwischen kreativen Ideen im Kopf und absoluter Lähmung bei der Umsetzung. Ich habe unzählige Stunden damit verbracht, mit meiner KI Ideen durchzusprechen, Notion-Datenbanken zu verfeinern und Farbpaletten zu planen. Auf dem Papier landete jedoch monatelang nichts. Die enge Verbindung zwischen Couch und Hintern schien untrennbar zu sein.

    Technischer Neuanfang & der WordPress-Virus

    Doch hinter den Kulissen hat sich technisch viel getan. Ich habe mich von Microsoft Office verabschiedet und nutze nun das Google Universum als zentralen Sparringspartner. Im August folgte dann der Super-GAU: Meine Website wurde von einem hartnäckigen WordPress-Virus befallen. Nichts ging mehr. Nach tagelangem Experimentieren gab es nur eine Lösung: Die komplette Seite plattmachen und neu aufsetzen. Nach zwei Wochen intensiver Arbeit war die Website wieder online – und der Wechsel vom Elementor-Editor zum Gutenberg-Editor vollzogen. Auch wenn mir Elementor nach fünf Jahren vertraut war, klappt der Austausch zwischen Google Docs und Gutenberg einfach viel geschmeidiger.

    Blog-Buddies & Community-Gedanken

    Ein großer Lichtblick waren meine Blog-Buddies. Obwohl mir soziale Kontakte im Sommer oft zu viel waren, haben mich die 1:1-Austausche inspiriert und geerdet. Großgruppen-Coachings rauben mir oft die Energie, aber der persönliche Austausch auf Augenhöhe ist unbezahlbar. In mir reift langsam die Idee heran, nach meiner Zeit im TCS-Netzwerk eine eigene kleine, feine Blog-Community für Frauen aufzubauen, die sich gegenseitig stärken.

    Alltag, Haushaltsmanagement & Ben

    Wenn die Energie im Innen fehlt, fällt der Blick auf das Äußere oft doppelt schwer. In meiner Wohnung gab es zwei große Baustellen, die mir schon lange ein Dorn im Auge waren: die Küchenschränke und mein digitaler Datenmüll.

    Radikalschlag im digitalen & analogen Alltag

    An einem der heißesten Tage des Sommers habe ich mich endlich an die Küche getraut. Ich habe abgelaufene Vorräte entsorgt und Utensilien für den Secondhand-Laden aussortiert.

    Noch drastischer war ich bei meiner digitalen Ablage: Über die Jahre hatten sich knapp 1.000 Dateien mit Zitaten, Sprüchen und alten Newslettern angesammelt. Statt wertvolle Rechenleistung zu verschwenden, um alles von der KI taggen zu lassen, habe ich den Entschluss gefasst und alles gelöscht. Es war ein befreiendes Gefühl! Neues Wissen wird jetzt sofort strukturiert in Notion abgelegt.

    Nur mein Kleiderschrank bleibt vorerst mein Endgegner. Zu vielen Kleidungsstücken gehören Erinnerungen an vergangene Zeiten, und der Wunsch, wieder in alte Größen hineinzupassen, lässt mich noch zögern.

    Hund Ben: Taktgeber, Seelentröster & Therapiehund

    Mein treuester Begleiter durch diesen heißen Sommer war mein Hund Ben. Er war der absolute Taktgeber für meinen Tag. Wegen der extremen Hitze mussten wir unsere großen Runden auf die frühen Morgenstunden zwischen 6 und 8 Uhr verlegen. Mittags ging es nur kurz um den Block und abends erst nach 21 Uhr wieder raus. Ben ist freiwillig in die Badewanne gesprungen, um sich abzukühlen, und wir haben gelernt, jeden Schattenfleck bewusst zu nutzen.

    Besonders stolz bin ich darauf, dass Ben seit Juni als Therapiehund im Einsatz ist. Nach einem kurzen Fehlstart in einer Einrichtung sind wir seit Juli regelmäßig in einem Demenzzentrum unterwegs. Trotz der Sorge um sein Auge (eine erneute Operation steht im Raum) gibt uns dieser Einsatz im Demenzzentrum so viel positive Energie zurück. Ben bringt Leben und Lächeln in den Alltag der Menschen – und das erwärmt auch mein Herz.

    Mindset, Minimalismus & Ausblick auf den Herbst

    Dieser Sommer hat in mir eine tief sitzende Sehnsucht geweckt: Der Wunsch nach einem radikalen Neuanfang. Ich möchte den ganzen Ballast meines bisherigen Lebens hinter mir lassen. Das Gedankenspiel, bei einem eventuellen Umzug in den Norden nur mit einem Kleintransporter voll Technik und Kleidung zu starten und Möbel sowie altes Hab und Gut komplett zu verkaufen oder zu verschenken, nimmt immer konkretere Formen an. Minimalismus bedeutet für mich Freiheit.

    Ich habe lange genug mit mir, meinem Mindset und den ständigen Fragen gekämpft: „Kann ich das? Reicht das? Braucht das jemand?“ Ich habe erkannt, dass die Perfektionsfalle mich lähmte. Doch jetzt, wo die Tage kürzer werden und die Luft frischer wird, spüre ich, wie die Lebensgeister zurückkehren. Das eisblaue Erstarren löst sich auf und macht Platz für ein warmes, lebendiges Orange.

    Ausblick, Ziele & Community-Frage

    Ich starte in den Herbst mit klarer Ausrichtung und ohne übertriebenen Druck, aber mit dem festen Willen, sichtbar zu werden und meine Impulse zu teilen.

    Mein Motto für die kommenden Wochen

    „Das Leben leben – mutig, bunt und in meinem eigenen Tempo.“

    Meine 3 konkreten To-Dos im Business

    • Wieder regelmäßig schreiben: Den Blog mit authentischen Inhalten füllen und die Schreibblockade endgültig verabschieden.
    • Social Media mit Freude gestalten: Instagram und Reels nicht als Zwang sehen, sondern als spielerische Möglichkeit für echte Verbindungen.
    • Ein erstes Freebie fertigstellen: Einen wertvollen, bunten Impuls für alleinstehende Frauen in der Lebensmitte kreieren.

    Meine 3 konkreten To-Dos in meinem Leben

    • einmal im Monat Kino, in die Oper, ein Konzert oder ins Theater gehen
    • einmal in der Woche alleine ein Cafe oder Restaurant besuchen
    • einmal am Tag etwas nur für mich machen (Sport, Lesen, Nichtstun)

    Meine Frage an dich

    Wie war dein Sommer 2026? Hast du dich auch durch heiße Tage und mentale Tiefs gekämpft oder konntest du Energie tanken? Und vor allem: Welches Gefühl oder welche Farbe wünschst du dir für deinen Herbst? Schreib es mir unbedingt in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch mit dir!

  • Mai 2026: Leben mit Depression

    Mai 2026: Leben mit Depression

    Wenn das Leben die Perfektion ausbremst

    Ich hatte mir für den Mai 2026 eine lange Liste mit Zielen geschrieben: Pünktlich um 6 Uhr aufstehen, keine Süßigkeiten, jeden Tag strahlen. Spoiler: Die Realität hatte andere Pläne. Ich bin morgens nicht gut aus dem Bett gekommen, habe Kohlenhydrate in reiner Zuckerform gefuttert und mich mit der Technik angelegt.

    Aber weißt du was? Das ist okay. Nach viel Gehirnschmalz und KI-Rechnerkapazität steht mein neues Content-System. Und mittendrin habe ich begriffen: Die größte Kunst im Leben mit der Depression ist es, sich selbst und den Tag einfach mal so anzunehmen, wie er ist. Ohne ständige Analyse. 

    Schnapp dir einen Kaffee (oder ein Kaltgetränk) und komm mit in meinen Mai.

    Kurz & Knapp

    Du möchtest direkt zum Kern springen? Sehr gerne. Hier sind die wichtigsten Punkte auf einen Blick.

    Das radikale Ja zu „Typisch Stefanie“.

    Wenn Geschenke wochenlang uneingepackt liegen bleiben oder Termine verpatzt werden, hieß es früher oft: „Typisch Stefanie – bekommt nichts auf die Reihe“. Heute sage ich: Ist doch völlig egal, ich mache mein Ding. Meine eigene Zufriedenheit ist mir wichtiger als die Frage, wie meine Vergesslichkeit nach außen wirkt. Das ist kein Fehler, das ist mein Markenzeichen.

    Ehrlichkeit besiegt die Hochglanz-Angst.

    Beim Analysieren von Social-Media-Accounts habe ich begriffen: Zu 100 % durchgestylte Feeds machen mir als Konsumentin Angst und blockieren den Kopf. Ich bin aktuell leicht übergewichtig, ungeschminkt und weit weg von Hochglanz – aber das ist echt. Perfekt kann jeder, ehrlich nur die, die es wirklich wollen.

    Struktur bringt Ordnung, aber nur Content bringt Verbindung.

    Ich habe Stunden in mein Notion-Dashboard investiert, um es „schön“ zu machen – nur um aus Versehen meine Masterdatenbank zu löschen. Nach der Rettungsaktion war klar: Mit Notion behalte ich den Überblick, aber Leserinnen gewinne ich nur mit ehrlichen Geschichten. Meine Datenbank sehe schließlich nur ich.

    Das große Prokrastinieren

    Notion hübsch machen vs. Datenbank-Crash

    Es ist ein offenes Geheimnis: Ich bin nicht gut im Schreiben und drücke mich gerne davor. Noch lieber finde ich alternative Beschäftigungen, um bloß keine Social-Media-Posts oder Newsletter verfassen zu müssen.

    Im Mai habe ich darin eine echte Superkraft entwickelt: Datenbank-Design als Flucht. Ich habe so lange an meinem Notion-Dashboard geschraubt, bis ich aus Versehen meine perfekt strukturierte Masterdatenbank gelöscht habe. Nach zwei Stunden schweißtreibender Rettungsaktionen stand das gute Stück zum Glück wieder. Ein heilsamer Schock, der mich daran erinnert hat, worauf es wirklich ankommt.

    Tief durchatmen, nicht aufregen. Mein Leben und meine Geschichte sind wichtiger als jeder durchorganisierte Redaktionsplan. Obwohl der natürlich beim Geschichtenerzählen hilft.

    Instagram, mein persönlicher Endgegner

    Als Generation X-Mitglied der ersten Stunde habe ich die Entstehung von Social Media live miterlebt. Früher war ein Foto vom Mittagessen das Highlight. Ich hatte nie das Bedürfnis, mein Privatleben vor einem großen Publikum auszubreiten. Aber weil ich das Thema „Depression“ transparenter machen möchte, gehören Instagram und Facebook nun mal dazu. 

    Nach einer intensiven Beschäftigung mit dem Algorithmus schwankte ich zwischen Überforderung und Verweigerung. Doch dann kam die Erleuchtung: Meine Zielgruppe will keinen klinisch reinen Hochglanz. Mein Feed bekommt vielleicht einen beruhigenden weißen Rand, aber vor allem eines: echten Content und ganz viel ICH.

    Tschüss Meta-Ballast

    Digitales Entmisten im großen Stil

    Meine Aufräum-Mission läuft nun schon seit fast einem Jahr, und ich finde erstaunlicherweise immer noch Dinge, die weg können. Diesmal war der digitale Ballast dran: Ich habe endgültig die Accounts von „Mein persönliches OM“ auf Facebook und Instagram gelöscht.

    Meta macht einem den Abschied zwar echt nicht leicht, aber ich bin hart geblieben. Auch die Website ist im Nirvana verschwunden. Das war insgesamt ein Abschied in vier Akten. Ich hätte nicht geglaubt, dass sich das wie ein Kaugummin hinzieht.

    Übrig sind jetzt nur noch mein privates Profil und „Depression braucht bunt“. Diese Fokussierung und der digitale Minimalismus tun unheimlich gut.

    Großer Bahnhof für Ben

    Die Berg- und Talfahrt als Therapiebegleithund

    Mein Mops Ben ist mein täglicher Anker. Er zwingt mich jeden Tag aus dem Bett – völlig egal, ob die Depression flüstert: „Bleib liegen, bringt heute eh nichts“. 

    Im Mai hatte er seine ersten offiziellen Einsätze im Senioren- und Demenzzentrum. Obwohl mein Zeitmanagement holperte (ich bin immer dann zu spät, wenn der Weg besonders kurz ist), hat er die Herzen im Sturm erobert. Leider stornierte die Heimleitung die Termine kurz darauf aus internen Gründen wieder.

    Nach zwei Tagen Trübsalblasen haben wir aber schon einen neuen Einsatzort in Aussicht, und das Kennenlerngespräch steht für den Juni an. Er ist einfach der perfekte soziale Eisbrecher.

    „Typisch Stefanie“

    Das Geschenk-Dilemma und die Akzeptanz

    Ein unregelmäßiger Therapietermin hat im Mai einen tiefen Gedanken angestoßen : Warum habe ich eigentlich absolut keinen Bezug zu Geburtstagen und vergesse ständig, Geschenke rechtzeitig zu verschicken? Das Geschenk für meine Schwester lag seit einer Woche hier, uneingepackt. Früher hätte meine Familie gesagt: „Typisch Stefanie – bekommt wieder nichts auf die Reihe“. Meine Erkenntnis im Mai: Ist doch völlig egal. Ich mache mein Ding. Genau das ist mein Markenzeichen: TYPISCH STEFANIE.

    Das Freebie-Dilemma

    Bloß kein KI-Einheitsbrei

    In meinen Business-Netzwerken drehte sich im Mai alles um die Freebie-Erstellung. 

    Gefühlt haben alle ihre Dokumente mit Claude erstellt – mit dem Ergebnis, dass am Ende alles identisch aussah. Ich habe den Selbstversuch gewagt, aber das Ergebnis war mir viel zu sehr 08/15-Mainstream. Die Rechnerleistung hätte ich mir schenken können; da nutze ich lieber Etsy für schöne Workbook-Vorlagen.

    Mein Freebie soll anders werden. Die Idee steht: Es werden wohl sechs exklusive „Farbkleckse“ – einer für jede meiner Blog-Kategorien. Individuell, nicht laut und grell, aber ganz in meinem eigenen Stil.

    Mögliches wird sofort erledigt. Alles andere muss noch warten.

    Gesundheit, Therapie

    und der Blick auf die eigene Biografie

    Der Mai stand stark im Zeichen der gesundheitlichen Reflexion.

    Die Physiotherapie für meine Hüfte schlägt an, und der Bewegungsradius nimmt langsam wieder zu.

    Parallel läuft der Rehasport, der mich allerdings von Woche zu Woche mehr langweilt (wenn bei der Hitze kaum Teilnehmer da sind und ich mir vorne verloren vorkomme).

    Ein echter Meilenstein war jedoch mein Therapietermin: Ich habe mich fest dazu entschieden, die Therapie fortzusetzen. Jetzt heißt es warten auf die Bewilligung der Beihilfe – ich lasse mich überraschen, wie lange es diesmal dauert.

    Was sonst noch los war: Konsequenter Winterschlaf

    Die Grill-Invasion am 1. Mai

    Morgens um 8:30 Uhr wollten Ben und ich die Ruhe auf der Hundewiese genießen. Die Realität: Massenhaft Menschen, die mit Handtüchern die besten Plätze mitten in der Hundefreilaufzone blockierten. Tage später glichen die Pegnitzwiesen einer Müllkippe inklusive sieben verlassener Grills. Ich war kurz davor, den Blockwart zu spielen und die Stadt Nürnberg anzuschreiben.

    Fun Fact: ich hasse Grillen – für alle die, die es noch nicht bermerkt haben *smile*

    Zeitschleifen-Maniküre

    Ich war felsenfest davon überzeugt, meinen Nageltermin zu haben. Vor Ort stellte sich heraus: Ich habe mich glatt in der Woche vertan! Immerhin wurde ich für die Pediküre eingeschoben – die Maniküre war aber auch bitter nötig, da ich mit den langen Nägeln schon in der Creme hängen blieb. Typisch Stefanie eben.

    Sonntäglicher Putzwahn

    Wer putzt bitteschön am Pfingstsonntag morgens um halb sieben seinen Backofen? Ich. Aber mit Reinigungspaste und Bimsstein bewaffnet war die Aktion immerhin von Erfolg gekrönt.

    Technik-Karussell

    Ich richte gerade Microsoft 365 Business ein, um Teams optimal nutzen zu können. Nach 25 Jahren Word und Excel trennt man sich schließlich nicht mehr so einfach – das ist wie eine Silberhochzeit. Von Claude habe ich mich dagegen verabschiedet, dafür bleibt Gemini als genialer Sparringspartner für meine unfertigen Blog-Ideen fest an meiner Seite.

    Detektivarbeit auf der Hundewiese

    Nach einer netten Begegnung auf der Hundewiese inklusive Mops-Fotoshootings bemerkte ich zu Hause, dass mein Hausschlüssel fehlte. Er lag im Hundebuggy der Bekannten. Zum Glück ging die Suchaktion gut aus und der Schlüsseldienst blieb mir erspart.

    Im Mai 2026 veröffentlichte Beiträge

    Herzensziele – so sieht es gerade aus

    Lebensziel – ruht

    Urlaubsziel – ruht

    Fotoziel – ruht

    Hobbyziel – ruht

    Businessziel – na ja, eine Schnecke kommt schneller voran

    TCS-Ziel – mühsam nährt sich das Eichhörnchen

    Beziehungsziel – ruht

    Sportliches Ziel – ruht

    Ausmistziel – läuft

    Leseziel – bisher 5 Zeitschriften gelesen und entsorgt

    5 o’clock-Ziel – langsam, langsam

    Meine Herzensziele sind immer noch nicht im Jahr 2026 angekommen: Ich habe mich in den letzten Wochen und Monaten so sehr auf das frühe Aufstehen und den perfekten BLogbeitrag konzentriert, dass ich mich und mein Leben tatsächlich vergessen habe.

    Meine Pläne brauchen im Juni dringend eine Neujustierung.

    Was bleibt und was ich dir mitgeben möchte

    Der Mai war chaotisch, er war lehrreich und er war vor allem eines: verdammt echt. Manchmal wirft man den Redaktionsplan über den Haufen, schwänzt Community-Calls, weil die Luft raus ist, und findet am Ende genau dadurch wieder zu sich selbst.

    Wie war dein Mai? Hast du auch mit Technik-Monstern gekämpft, Termine verpeilt oder konntest du zwischen den Zeilen ein paar echte Farbkleckse sammeln? Erzähl es mir in den Kommentaren!

  • April 2026 – Farbklecks auf grauem Grund

    April 2026 – Farbklecks auf grauem Grund

    Ein kleiner Realitätscheck direkt vorweg: In meinem Kopf bin ich seit Monaten die extrem erfolgreiche Geschäftsführerin eines florierenden Online-Business zum Thema „Depression bei Frauen in der Lebensmitte“. In der echten Welt da draußen robbe ich mich eher im Schneckentempo vorwärts. Aber hey, immerhin bewege ich mich! Und genau darum geht es doch im April 2026: den eigenen Fokus schärfen, Ballast abwerfen und die Dinge so anzunehmen, wie sie kommen.

    Das große digitale Ausmisten: Tschüss, altes OM!

    Nachdem ich meine gigantische Musiksammlung endlich durchsortiert und zu großen Teilen auch angehört habe, ging es im April an die nächste Großbaustelle: meine Online-Accounts. Gott sei Dank habe ich vor Jahren angefangen, für jeden Quatsch einen eigenen Kontakt zu hinterlegen und fleißig meinen Passwortmanager zu füttern. So konnte ich gut 95 % aller jemals eröffneten Onlineshop-Leichen aufspüren. Die restlichen 5 % haben mich zum Glück eh vergessen.

    Es tat unfassbar gut, die Löschtaste zu drücken.

    Ein ganz großer Schritt dabei: Meine alte Website „Mein persönliches OM“ verabschiedet sich endgültig aus der Internetwelt – und mit ihr die alten Mail-Adressen. Das Ganze auf Social Media in die Wege zu leiten, war allerdings ein echter Krampf. Während die Anmeldung meistens mit einem Klick erledigt ist, tun Instagram und Facebook bei der Abmeldung so, als würde man eine Staatsbürgerschaft kündigen. Sie wollten mich einfach nicht gehen lassen. Aber abgelaufen ist die Frist: Das Kapitel ist Geschichte. Nur die Domain behalte ich aus reiner Nostalgie. Frau weiß ja nie. Ab jetzt gilt der volle Fokus meinem Herzensprojekt: Depression braucht bunt.

    Von störrischen Newslettern und feststeckenden Farbklecksen

    Um diesem Fokus direkt Taten folgen zu lassen, habe ich mich an meinen Newsletter gesetzt. Seit sechs Monaten schlummert die Technik im Hintergrund vor sich hin, zwei einsame Anmeldungen gab es – die ich natürlich schändlich vernachlässigt habe. Um aus der Nummer ein für alle Mal einen Selbstläufer zu machen, habe ich mich kurzentschlossen bei Judith Peters‘ Double Your List angemeldet. Sechs Wochen, jede Woche eine kleine Aufgabe. Klingt in der Werbung super.

    Die Realität? Die Technik hat mich dezent nervenaufreibend an meine Grenzen gebracht. Aber mit der Hilfe von Claude und Judiths Input steht die Strecke jetzt, die Werbebanner sind implementiert und die Verbindung zum Webhoster steht. Tschakka!

    Weniger geschmeidig lief es beim „Farbklecks der Woche“. Die Idee spukt mir seit November 2025 im Kopf herum, will aber einfach nicht rund werden. Warum auch? Ein Klecks ist schließlich kein Kreis.

    Nach unzähligen Diskussionen mit drei verschiedenen KIs und einem epischen Kampf mit Elementor und WordPress habe ich irgendwann das einzig Sinnvolle getan: Ich habe aufgegeben. Oder wie man im Business-Deutsch so schön sagt: Ich habe meine Designidee losgelassen. Statt in Schönheit zu sterben, habe ich lieber den Blogartikel „10 Sätze, die du zu depressiven Menschen nicht sagen solltest“ veröffentlicht und bin stattdessen eine extra lange Runde mit meinem Hund gegangen. Perfekt ist eben nicht immer besser als fertig.

    Die Sinnfrage und ein Scheideweg

    Wenn die Technik Pause hat, klopfen oft die tieferen Themen an. Meine Therapie und ich stehen aktuell an einem echten Scheideweg: Weitermachen oder aufhören? Meine Therapeutin lässt mir da komplett freie Hand – was es nicht unbedingt leichter macht. Vom Kopf her bin ich inzwischen so gut strukturiert und reflektiert, dass ich meine Themen theoretisch locker im Alleingang lösen kann. Die Krux an der Sache: Die Verbindung zum Körper und vor allem zu meinem Herzen ist nach wie vor stark eingeschränkt.

    Der April war geprägt von Müdigkeit, Antriebslosigkeit und einer gehörigen Portion Grübeln. Da nagt sie dann wieder, die ganz große Frage: Was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Und vor allem: Was ist der Sinn meines Lebens? Weil mir spontan die Erleuchtung fehlte, habe ich die KI gefragt. Die spuckte immerhin kluge Worte der LMU München aus: Der Sinn des Lebens ist keine feste Formel, sondern die Aufgabe, dem Leben selbst einen Sinn zu geben – durch Werte, die man aktiv lebt, und durch Dinge, die Freude bringen. Klingt gut. Die Umsetzung? Ein Schritt nach dem anderen

    Ein dickes Markenbuch und ein tiefenentspannter Hund

    Um mein eigenes „Warum“ ein bisschen schärfer zu fassen, habe ich meine gesamte digitale Zettelwirtschaft der letzten Monate aufgeräumt und in ein digitales Markenbuch überführt. Ein intensiver Prozess, der sich gefühlt langsam dem Umfang von Krieg und Frieden annähert, weil mir ständig neue Sachen einfallen. Meine wichtigste Erkenntnis aus den unzähligen Prompt-Sessions mit meinem KI-Team aus Claude und Gemini: Die KI setzt nur um – definieren muss ich es selbst. Je klarer ich weiß, was ich will, desto besser spuckt die Maschine das Ergebnis aus. Mit dem aktuellen Stand meiner Positionierung bin ich jedenfalls erst mal im Reinen.

    Das absolute Highlight des Monats war aber definitiv das Hundeseminar-Wochenende. Mein Hund Ben hatte seinen großen Casting-Termin für die Zukunft als Therapie- und Besuchshund. Was soll ich sagen? Er hat die 15 Minuten in absoluter Seelenruhe gerockt, während er nebenbei massenhaft Streicheleinheiten abgriff. Beim anschließenden zweitägigen Grundlagenseminar für mich als Hundeführerin in Kornburg lautete das Fazit: Ben hat geschlafen, ich habe durchgehalten. Trick-Dogging ist allerdings nicht seine Welt. Sein bester Trick ist es nach wie vor, sich wegzudrehen und demonstratives Desinteresse zu zeigen. Recht hat er. Ich habe mir danach erst mal eine Woche bewusste Entschleunigung verordnet und Termine gecancelt. Das Leben soll schließlich Spaß machen und nicht nur aus Stress bestehen.

    Was sonst noch los war: Konsequenter Winterschlaf

    Rehasport adé – ein Abschied auf Raten

    Nach einem Monat Osterpause stand ich wieder an den Geräten und habe nach genau einer Stunde gemerkt: Das langweilt mich kolossal. Also konsequent einen Haken dahinter gesetzt und den Postsportverein über meinen Ausstieg informiert.

    Mein Yoga-Dilemma

    Mein regulärer Yogakurs kam wegen zu geringer Anmeldungen nicht zustande. Nicht dramatisch. Leider habe ich mich breitschlagen lassen, samstags um 10 Uhr eine Stunde im Cramer-Klett-Park anzubieten. Ich habe mir aber das Recht vorbehalten, bei akuter Unlust auch mal kurzfristig abzusagen.

    Der Zeitschriften-Shortcut

    Mein Leseziel habe ich übrigens radikal optimiert: Da ich die Yoga-Zeitschriften der letzten Jahre ohnehin nicht mehr lesen werde, sind sie alle ungelesen direkt in die blaue Tonne gewandert. Befreiung pur!

    Im April 2026 veröffentlichte Beiträge:

    Fünf Beiträge in einem Monat? Für mich als absoluten Schreibmuffel mit echter Schreibangst und festsitzenden Blockaden ist das eine gigantische Leistung. Aber ich merke: Langsam wird das Schreiben ein bisschen leichter. Genau dafür sind Formate wie dieser Monatsrückblick oder „12 von 12“ perfekt – sie nehmen den Druck raus und bringen einfach mal wieder Schwung in die Finger.

    Herzensziele – so sieht es gerade aus

    Lebensziel – ruht

    Urlaubsziel – ruht

    Fotoziel – ruht

    Hobbyziel – ruht

    Businessziel – na ja, eine Schnecke kommt schneller voran

    TCS-Ziel – mühsam nährt sich das Eichhörnchen

    Beziehungsziel – ruht

    Sportliches Ziel – ruht

    Ausmistziel – läuft

    Leseziel – bisher 5 Zeitschriften gelesen und entsorgt

    5 o’clock-Ziel – langsam, langsam

    Herzensziele im Tiefschlaf: Wenn ich mir meine Ziele für 2026 so anschaue (Urlaub, Foto, Hobby, Finanzen…) befindet sich das meiste noch im tiefen Winterschlaf. Beim Ausmisten läuft es super, mein Aufsteh-Ziel von 6:30 Uhr klappt immer öfter – und der Rest? Kommt schon noch. Und ganz ehrlich: Das ist auch völlig in Ordnung so

    Mein neuer Workflow, jeden Tag einen kurzen Tagebucheintrag zu schreiben und diesen am Monatsende von der KI zusammenfassen zu lassen, hat jedenfalls super funktioniert. So musste ich im Mai nicht mühsam mein Langzeitgedächtnis strapazieren

  • März 2026 – Ein Monat voller Bewegung

    März 2026 – Ein Monat voller Bewegung

    Entgegen meinen Planungen war der März 2026 ein Monat voller Leben. Laut, unordentlich, produktiv und manchmal auch einfach nur müde machend. Wenn ich zurückschaue, sehe ich einen Monat, in dem sich viele Dinge bewegt haben.

    Die KI-Challenge

    Für diesen Rückblick habe ich eine kleine persönliche Challenge gestartet: Ich bin gerade auf der Suche nach der einen, der richtigen KI (künstliche Intelligenz) für mich. ChatGPT hat mein Universum verlassen und ist damit aus dem Rennen. Noch am Start: Claude, Gemini und Copilot.

    Die Aufgabe

    Seit Jahresbeginn führe ich ein digitales Tagebuch. Für jeden Tag eine kurze Zusammenfassung dessen, was war. Das gesammelte Meisterwerk ging dann als PDF an alle drei KIs. Ich habe mich überraschen lassen, was dabei herauskam. Hier ist das Ergebnis.

    Alle drei Kontrahenten haben sehr ähnliche Aspekte zusammengefasst. Was bei 8 angefragten Highlights in 30 Tagen nicht so wirklich außergewöhnlich ist. Aber die Reihenfolge und die Sprache war schon sehr unterschiedlich.

    Das Ergebnis

    Mit Claude arbeite ich bereits einige Zeit zusammen. Die KI kennt meinen Stil. Daher ist sie sprachlich sehr dicht an mir dran. Sie ist eher minimalistisch ausgelegt. Keine Vorrede, keine Vorschläge zum weiteren Vorgehen. Direkt auf dem Punkt.

    Gemini ist in der Formulierung etwas jugendlicher. Um nicht zu sagen frecher. Sie fragt mich zum Ende nach meinem persönlichen Anker. Vermutlich mit der Absicht die Konversation am Laufen zu halten. Sehr persönlich in der Ansprache und Formulierung.

    CoPilot wiederum ist deutlich konservativer. Spricht mich auch noch mit „Sie“ und „Frau Koch“ an. Zu jedem Monatshighlight gibt es Impuls-Reflexionsfragen. Ganz klassisch KI gibt es zum Ende hin Vorschläge zum weiteren Vorgehen: vollständig ausformulieren? Eine Grafik erstellen?

    Und so geht es weiter:

    Bisher gewinnt bei mir immer noch die MI – die menschliche Intelligenz. Bei den KI’s ist mein Gewinner noch nicht gekürt. Die Challenge läuft den ganzen April weiter. Das definierte Ziel ist ein funktionierender Workflow für diesen Blog. Damit Prokrastination keine Chance mehr hat.

    „To be continued“ wie es so schön in Serien heißt.

    Website-Relaunch mit neuem Layout

    Gegen Ende des Monats hatte ich die spontane Idee meiner Website einen neuen Look zu verleihen. Der bisherige war aus der Not heraus geboren. Schließlich musste etwas auf den Seiten stehen. Glücklich war ich damit nicht.

    Gesagt, getan, Claude instruiert: „Mach mir eine moderne, cleane Website, die mein Thema „Depression“ angemessen transportiert“. Herausgekommen ist eine Reise durch WordPress, Elementor, HTML und CSS. Markenfarben, Markenschriften, Newsletter-Seiten: das Marken-Kit ist definiert und veröffentlicht. Das hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Der Deep Dive in die Technik war spannend. Fertig bin ich noch lange nicht. Jedes Mal, wenn ich mir die Seite ansehe, fällt mir etwas Neues zum Verändern auf. Ich muss aufpassen mich nicht im Detail zu verlieren. Technik ist Prokrastination par excellence für mich.

    Gerade das Erstellen der Theme-Templates wird mir in Zukunft eine Menge an Arbeit sparen. Eine Vorlage für alles. Anpassen an einer Stelle – Zeitersparnis pur. Hoffentlich!?! Im April geht es weiter: Blogthemen, Farbkleckse, Newsletter und Social Media stehen auf dem Plan.

    Gerade das Erstellen der Theme-Templates wird mir in Zukunft eine Menge an Arbeit sparen. Eine Vorlage für alles. Anpassen an einer Stelle. Das ist Zeitersparnis pur. Hoffentlich!?! Im April geht es weiter: Blogthemen, Farbkleckse, Newsletter und Social Media stehen auf dem Plan.

    Schreibblockade als roter Faden

    Das Wort des Monats im März ist wohl wirklich „Schreibblockade“. Dicht gefolgt von „Prokrastination“.

    Meine Schreibrealität

    In meinem Kopf schwirren unendlich viele Themen, über die ich schreiben kann. Meine Vormerkliste umfasst knapp 150 gebrainstormte Ideen. Meine Morgenmotivation sagt „Heute schreibe ich Artikel X fertig. Das ist eine Kleinigkeit!“

    Dann kommt der Alltag. Ben will raus, die Wohnung muss erst gesaugt werden. Ehrlicherweise tut mir jeder Beitrag „körperlich weh“. Trotzdem will ich nicht aufgeben. Ich habe schließlich in die TCS investiert, definiere meinen Traum. Augen zu und durch.

    Langsam formt sich bei mir ein Schreibflow heraus. Erste Ideen mit KI sammeln, SEO-Recherche, Text mithilfe von Fragen in einem Worddokument formulieren, mindestens einen Tag liegenlassen, dann nach WordPress übertragen. Bilder und Design hinzufügen. Fertig – veröffentlichen. Noch nicht perfekt, aber auf dem Weg dorthin.

    Mein persönliches OM ist umgezogen

    Im Februar hatte ich begonnen, die knapp 60 Beiträge von meinem bisherigen Yoga-Blog „Mein persönliches OM“ auf „Depression braucht bunt“ zu übertragen. Der Umzug ist abgeschlossen. Allerdings sind noch nicht alle Kartons ausgepackt. Sprich: die Beiträge müssen teilweise überarbeitet und an das neue Layout angepasst werden. Diese Aufgabe soll in den nächsten Monaten neben dem Verfassen von neuen Beiträgen weiterlaufen. Nicht als Prokrastination, sondern als Ergänzung zum neuen Thema

    SEO – das rote Tuch

    Den Monat über habe ich mich von Jane von Klee auf den Hunderunden begleiten lassen. Seit 2024 gibt es ihren Podcast „SEO to go“. Diesen Monat habe ich mir alle Folgen angehört.

    Mein Fazit:

    • SEO gehört zu jedem Beitrag dazu
    • Am Ende noch schnell SEO funktioniert nicht
    • Die SEO-Recherche ist die Grundlage für meine Inhalte
    • SEO ist nicht so schlimm, wie ich immer gedacht habe und wie man mir erzählt hat

    Endlich mal wieder veröffentlicht

    Im März haben diese Blog-Beiträge das Licht der Welt erblickt:

    Rückblickend waren das alles keine leichten Beiträge, weil es viel um meine Vision, meine geplante Arbeit und meine Tools ging. Die waren ein wenig Richtungweisend und haben viel Mindset-Arbeit erfordert. Nichts, was sich aus dem Handgelenk herunterschreiben lässt.

    Okay „12 von 12“ ist eher spielerisch. Da ich meinen Alltag langweilig finde, sind 12 Fotos von einem Tag eine Herausforderung für mich.

    Apropos Handgelenk

    Letztens sagte Judith Peters: „Sie macht jeden Tag Sport, weil sie mindestens einmal am Tag ihren Körper spüren will.“ Mir fiel dazu spontan ein: „Ich brauche keinen Sport, um mich zu fühlen. Altern reicht!“

    Mein Körper hat im März lautstark mitgeredet. Die rechte Hüfte, das linke Knie, das linke Handgelenk, die linken Finger – es war viel auf einmal. Die Hyaluronspritzen mit Cortison arbeiten daran, das rechte Hüftgelenk schmerzfrei zu bekommen – aber durch das zwischenzeitliche Humpeln hat das linke Knie angefangen zu meckern. Dabei wollte ich endlich wieder mit dem Joggen beginnen. Das Knie muss noch überzeugt werden. Die Hüfte und mein Orthopäde auch.

    Als Linkshänderin bin ich es gewohnt, etwas unorthodox zu schreiben: Ich drehe das Blatt Papier leicht nach rechts und schreibe mit der linken Hand von oben nach unten – eine Technik, die mein Handgelenk über 50 Jahre lang vor Problemen bewahrt hat. Mit Tablets funktioniert das nicht mehr. Stift-Haptik und Sensoren wollen diese Haltung schlicht nicht. Die Folge: In meinem Handgelenk haben sich rasant ein Ganglion, eine Sehnenscheidenentzündung und ein Karpaltunnelsyndrom eingenistet. Auf gut Deutsch: Das Handgelenk lässt sich kaum noch drehen, die Finger nicht richtig strecken oder schließen. Was bleibt, ist eine komische Kralle ohne wirkliche Kraft – es nervt.

    Optimierung des Arbeitsplatzes

    Also habe ich Lösungen gesucht: ein Knietablett mit Handgelenksstütze für den Laptop, eine Handgelenksstütze für die PC-Tastatur, ein ergonomisches Mousepad. Und weil ich schon dabei war, habe ich nach 40 Jahren beschlossen, endlich das 10-Finger-Tippen zu lernen. Die Lernkurve steigt – langsam, aber sie steigt.

    Gerade bei längeren Zoom-Meetings fange ich an mich zu langweilen. Leider lässt mein ergonomisch perfekt austarierter Schreibtischstuhl, das gemütliche „Lümmeln“ nur eingeschränkt zu. Daher habe ich mir einen bequemen Schreibtischstuhls gekauft. Jetzt kann ich bei Online-Treffen ganz entspannt „Schlunzen“.

    Therapie-Zäsur

    Die Fortsetzung meiner derzeitigen Therapie steht auf dem Prüfstand. Es ist nicht meine erste Therapie. Der Weg bis zu diesem Punkt war nicht immer einfach, sondern eher eine Heldenreise mit Höhen und Tiefen. Die Details lasse ich an dieser Stelle weg – da ist Stoff für einen eigenen Beitrag drin.

    Im März hat mich meine Therapeutin ein klein wenig quer von der Seite erwischt, als sie mir mitteilte, dass nur noch 7 Sitzungen vom bewilligten Kontingent verfügbar sind. Da ihrer Meinung nach meine depressiven Symptome abgeklungen sind und ich reflektiert bin, sieht sie keinen Bedarf an einer Verlängerung.

    Ich im altbekannten Muster: „Okay, dann ist das so. Den restlichen Weg schaffe ich auch allein!“ Genau das ist mein Problem: Ich bin im Kopf, nicht im Körper und schon überhaupt nicht im Gefühl. Zu Hause habe ich in mich hineingespürt und wahrgenommen, dass ich emotional noch nicht bereit bin mich zu lösen. In mir ist die Angst, dass meine alten Muster erneut die Führung übernehmen.

    Unabhängig davon, ob die Therapie weitergeht oder nicht – dieser Moment hat mir gezeigt, dass ich noch tiefer ins Fühlen kommen muss. Denken kann ich super, jetzt wird das Fühlen zu meiner persönlichen Superkraft. Dieser Blog und die Beiträge, die ich dazu schreibe, sind ein großartiges Hilfsmittel, um ins Spüren und Wahrnehmen zu kommen.

    Investition in mich

    Zu Beginn des Jahres 2026 gab es in The Content Society (TCS) die Aufgabe darüber zu schreiben, was ich 2026 anders machen werde. Ganz egal, ob im Privatleben oder im Business. Der Beitrag liegt immer noch unfertig in der Schublade und gehört definitiv in die Kategorie „Schreibblockade“. Nach diesem Monatsrückblick ist ein guter Zeitpunkt zum Veröffentlichen.

    Ich habe mir unter anderem vorgenommen mein „Blog-Hobby“ in ein „Online-Business“ zu verwandeln. Dabei ist mein inneres Commitment zum Geldverdienen noch lauwarm. Nichtsdestotrotz habe ich mir vorgenommen 2026 zu nutzen, um in kleinen Schritten aus meiner Nische hinaus ins Licht zu treten. Nach dem Website-Relaunch kommen Social Media und der Newsletter. Anschließend dann ein erstes kleines Angebot.

    Ich schaffe das nicht allein und nur mit der TCS komme ich an dieser Stelle nicht weiter. Insofern habe ich investiert und die beiden Kurse „Planbar Sichtbar“ und „Erfolgskurs“ von Caroline Preuss gebucht. Start ist der April.

    Und das war sonst noch so los

    Das Klavier geht

    Es hat nur knapp 6 Monate gedauert, bis mein Klavier ein neues Zuhause gefunden hat. Anfang des Monats ist es umgezogen – in ein Tattoo- und Kunststudio. Zehn Minuten, drei Männer und plötzlich mehr Luft im Wohnzimmer. Ich vermisse es nicht, sondern habe ein Gefühl von mehr Luft um mich herum und in meinem Leben. Als Nächstes dürfen dann noch ein Sessel und ein elektrischer Kamin eine neue Umgebung finden. Zum Wegschmeißen sind die einfach noch zu gut.

    Meine Morgenroutine pendelt sich ein

    Mein Jahresziel Mitglied im 5-o’clock-Club zu werden verfolge ich weiterhin. Das Zwischenziel zum 30.03.2026 mit 6:30 Uhr Aufstehen habe ich erreicht. Meine Morgenroutine pendelt sich langsam ein: Aufstehen, aufräumen, Reflexion, Kaffee, Hunderunde, an den Schreibtisch. Die Nachmittage sind dann für mein Privatleben da

    Die täglichen Hunderunden mit Ben strukturierten den Tagesablauf und boten Bewegung sowie Reflexionszeit. Aber: Ben wird merklich langsamer. Zu Beginn der Runde zieht er mich und zum Ende hin ziehe ich ihn. Kleine Sprints zwischendurch liebt er und meine Kondition kommt dann an ihre Grenzen.

    Ben wird zum „Berufshund“

    Damit Ben seine Arztrechnungen künftig selbst bezahlen kann, haben wir nach eine „Job“ für ihn gesucht. Seine Special-Features sind: ungefragt auf den Schoß anderer Menschen zu hüpfen, Einfordern von Kuscheleinheiten, direktes Andocken an fast jeden Menschen, der ihm begegnet. Das alles sind Softskills die für „Besuchshunde“ gesucht werden. Also habe ich ihn zu einem Casting bei „Therapiehunde.de“ angemeldet. Der Termin ist im April. Wenn er da durchkommt, kann er als Besuchs- und Therapiehund tätig werden. Ich hingegen muss dann noch an einem zweitätigen Workshop teilnehmen, damit ich Ben auch bei seiner Tätigkeit begleiten darf.

    Monatsziele: meine ehrliche Bilanz

    Im jugendlichen Übermut habe ich mir für dem März vorgenommen 20 Blog-Beiträge zu schreiben, regelmäßig bereits um 6 Uhr aufzustehen, um 7 Uhr eine Runde zu Joggen, kein Alkohol zu trinken und auf Süßigkeiten zu verzichten. Rückblickend war das ambitioniert formuliert und nicht realisierbar. Die Realität war gemischter. Das ist ein eigener Blog-Beitrag wert, demnächst, in der Zukunft, irgendwann einmal …

    Zu guter Letzt: Das Wetter im März 2026

    Der März 2026 war in Nürnberg ein sehr trockener, außergewöhnlich sonniger und zu warmer Monat mit einem markanten Umschwung: Einem Bilderbuch-Frühlingsbeginn im kalendarischen Winter folgte ein kühlerer Monatsausklang im kalendarischen Frühling.

    Zu Beginn ungewöhnlich mild (teilweise fast 20°C), aber im letzten Drittel stellte sich spätwinterliches Wetter ein. Sehr trocken mit geringem Niederschlag und hoher Sonnenscheindauer.

    Durch die Wärme ein verfrühter Vegetationsbeginn. Ich habe es genossen, mitzuerleben, wie sich die Blumen und Bäume langsam entfaltet haben und das leichte grün im Laufe des Monats immer intensiver wurde.

    Gelesen, gehört, gesehen …

    Diese Rubrik habe ich von Kerstin Steinkamp „gemopst“ – mir gefällt die Idee noch einmal ganz bewusst darüber zu reflektieren, was mich in dem Monat inspiriert hat

    Gelesen

    Nicht so ganz viel. Fernsehen war spannender. Ich habe mein Kindle-unlimited-Abo reaktiviert und mir ein Büchereinkarte für die Onleihe besorgt. Gelesen habe ich „Cafe Inseltraum und der Garten der Wünsche“ von Nina Fink. Ganz nett, nicht weltbewegend.

    Gehört

    Den Podcast „SEO to go“ von Jane von Klee

    Gesehen

    Ich bin bei den deutschen Serien angekommen. Im März war es „SOKO Köln“. Verlässliche Unterhaltung mit minimalem Spannungsfaktor. Kurzweilig aber schon seit 20 Jahren oder so im Angebot.

    Gekauft

    Definitiv zu viel. Kleidung für das Frühjahr. eine Kleidergröße mehr wie gewohnt.

    Mein Bild des Monats

    Ist mal wieder mein liebster Begleiter. Diesmal allerdings beim Schlaf der Gerechten.

    März 2026 war kein perfekter Monat. Aber er war meiner.

    Ich wünsch dir einen Tag mit ganz viel Leichtigkeit im Herzen.
    Deine Stefanie

  • Februar 2026 – kleine Schritte, echte Fortschritte

    Februar 2026 – kleine Schritte, echte Fortschritte

    Was passiert, wenn ein Blogumzug die Nerven strapaziert, aus 5 geplanten Artikeln am Ende 2 werden und trotzdem das Gefühl bleibt: Genau das war wichtig?

    Im Februar 2026 war einiges anders als gedacht – zwischen digitalem Ausmisten, ersten Frühaufsteh-Erfolgen, gemischten Yoga-Gefühlen und sehr ehrlichen Gedanken über Produktivität, Strenge und Wohlwollen mit mir selbst. Dieser Monatsrückblick erzählt von kleinen Fortschritten, unerwarteten Erkenntnissen und der Frage, warum nicht alles perfekt sein muss, um richtig zu sein.

    Die Technik – mein BFF in 2026

    Blog-Umzug mit Mut zur Lücke und Elementor-Hürden

    Im Februar habe ich mich an ein Projekt gewagt, von dem ich hoffe, dass es möglichst bald abgeschlossen sein wird. Denn aufgrund eines Impulses im Januar 2026 habe ich mich jetzt final entschlossen, meinen bisherigen Yoga-Blog „Mein persönliches OM“ zu beenden und die Inhalte in „Depression braucht bunt“ zu überführen. Gesagt, getan – und gleich auf ein großes Hindernis gestoßen grrrr.

    Ich blogge mit Elementor, und zwar direkt im Elementor-Editor, weil mir das einfach mehr liegt. Aber genau darin lag das Problem: Damit lässt sich der klassische Blog-Ex- und Import in WordPress nicht nutzen. Die Seiten wurden nur rudimentär und völlig zerschossen transportiert. Um absolut sicherzugehen, dass meinem wertvollen und mit viel Herzschweiß geschriebenen Content nichts passiert, habe ich jede Seite einzeln aus Elementor in meiner PC-Ablage exportiert und dann auf stefanie-koch.de wieder importiert.

    Und schon wartete die nächste Hürde: Ich habe das SEO-Plugin gewechselt – dusselige Idee. Damit sind natürlich alle bisherigen Fokus-Keywords, Meta-Beschreibungen und SEO-Werte hinfällig. Das war mir für den Moment einfach zu viel Arbeit. Also lautete die Devise: Beiträge erst einmal importieren, SEO SEO sein lassen und den Ball flach halten.

    Ein Hoch auf den Mut zur Unperfektheit! Beim Übertragen habe ich bewusst auf absolute Formvollendung verzichtet und auch liebevoll ausgesuchte Icons weggelassen, um Zeit und Nerven zu sparen. Mein neuer, guter Plan für das laufende Jahr lautet nun: Künftig werde ich mir jede Woche einen alten Artikel vornehmen, ihn gründlich überarbeiten und Schritt für Schritt an die neuen Rahmenbedingungen anpassen.

    Warum 2 von 10 Blogartikeln manchmal ein Erfolg sind

    Wie jedes Jahr veranstaltet die TCS (The Content Society)  im Februar die halbjährliche Blogdekade. Die Challenge dabei ist, dass innerhalb von 10 Tagen insgesamt 10 Blogartikel veröffentlich und bestmöglich auch geschrieben werden sollen. 2025 habe ich die Blogdekade zu generieren von Ideen (Das Bloggewitter ist ein genialer Ideengeber) genutzt, aber nicht geschrieben. Das hat mich überfordert. Für dieses Jahr hatte ich mir 5 Beiträge in 10 Tagen vorgenommen. Herausgekommen sind 2 Beiträge – okay: wie bei vielen Themen in meinem Leben gibt es Luft nach oben.

    Veröffentlicht habe ich:

    Ich war aber auch so mit dem Blogumzug beschäftigt, da konnte ich doch keine neuen Beiträge schreiben, oder?

    Zumindest die Struktur für den nächsten Artikel: „5 Anfängerfehler bei Depression“ steht.

    Meine Superkraft: Ordnung schaffen durch Sortieren

    Im nächsten Schritt sind dann meine eBooks und meine „Wissensdatenbank“ mit diversen Internet- und Newsletter-Kopien an der Reihe. An dieser Front wird mir bis Ende des Jahres garantiert nicht langweilig.

    Seit ich ein eigenes Zimmer habe, ist Aufräumen und Ordnung halten meine Superkraft. Je älter ich werde, desto mehr stelle ich fest, dass ich deutlich besser denken kann, wenn die Umgebung um mich herum ordentlich und aufgeräumt ist. Unordnung und Dinge, die nicht an ihrem Platz liegen, lenken mich ab und zwingen mich quasi zum Aufräumen.

    In diesem Monat habe ich mich dem digitalen Aufräumen gewidmet. Angefangen habe ich damit, das System meiner zigtausend Musikdateien wieder auf Vorderfrau zu bringen. Zum Glück habe ich keine CDs mehr – die habe ich bereits vor 10 Jahren komplett digitalisiert. Sonst hätten die vorher noch digitalisiert werden müssen. Während ich an meinem Blogumzug arbeite, läuft nebenbei die Musik und ich entscheide ganz spontan und aus dem Bauch heraus: behalten oder löschen. 

    Und weil ich ja sonst nichts zu tun habe, habe ich auch noch angefangen, mich mit Notion auseinanderzusetzen. Cooles Tool, aber nicht gerade anfängergeeignet. Logisches Denken und Grundkenntnisse in Datenbanklogik helfen da enorm weiter. Ich fange klein an und übertrage langsam meine Ideen aus OneNote sowie meine Sammlung an Keywords und Stichwörtern in Notion. Der Rest wächst dann hoffentlich mit der Zeit, wenn ich das Tool immer mehr durchblicke. Zum Start habe ich mir ein Tutorial gegönnt. Leider begann das – wie so jedes Tutorial – mit einer endlos langen Beschreibung der einzelnen Felder und Funktionen. Sobald es an die konkrete Anwendung ging, wurde es etwas diffuser. Schade.

    Auf dem Weg zum „Frühaufsteher-Quartalsziel“

    In meinen Jahreszielen 2026 habe ich mir vorgenommen, morgens um 5 Uhr aufzustehen, um Dinge wie Training, Schreiben und Wohnung aufräumen noch vor der ersten Hunderunde um 8 Uhr zu erledigen. Dieses Ziel steuere ich schon seit zwei Jahren an und schaffe es nicht wirklich. Daher habe ich es für dieses Jahr in kleine Häppchen aufgeteilt. Im ersten Quartal 2026 heißt das Etappenziel: 6:30 Uhr aufstehen. Das gelingt mir derzeit mehr oder weniger gut. Die Tendenz geht aber definitiv in Richtung 6:30 Uhr – nur das mit dem Sport klappt noch nicht so recht.

    Eine Freundin hat mir FitLife empfohlen: Jeden Morgen einen Vitaminbooster und abends einen Entspannungsshake, und schon soll mehr Energie für den Tag da sein. Was soll ich sagen? Es klappt ganz gut und ich kann der Schlummertaste meines Weckers teilweise bereits Adieu sagen. Statt den Wecker gefühlte 25-mal zu drücken, schaffe ich es immer öfter, regelmäßig vor 7:00 Uhr aus dem Bett zu kommen. Das große Quartalsziel von 6:30 Uhr rückt damit in greifbare Nähe.

    Einblick in die Ringana-Welt

    Seit knapp 10 Jahren bin ich als Ringana-Frischepartnerin gelistet – und genauso lange bin ich eigentlich inaktiv. Ich nutze lediglich den Vorteil der günstigeren Partnerbestellung, aber nicht die Möglichkeit eines zusätzlichen Einkommens.

    Für den 21. Februar habe ich mich nun breitschlagen lassen, beim „RUN3“-Event in München vorbeizuschauen. Trotz anfänglicher bürokratischer Hürden – meine Partnerschaft war durch die lange Inaktivität eingeschlafen und musste kurzfristig reaktiviert werden – bin ich gemeinsam mit Lisa losgefahren. Vor Ort war ich ehrlich gesagt ein wenig überwältigt und auch überfordert von der schieren Masse an Menschen. Es waren wohl knapp 450 Teilnehmerinnen, wobei der Frauenanteil bei geschätzten 95 % lag.

    Besonders beeindruckend war das Damen-WC im Tagungshotel Andraz in München.

    Es gab vier Impulsvorträge zu unterschiedlichen Stationen im persönlichen Ringana-Business. Die vortragenden Frauen waren durchweg interessant und jede hat auf ihre Weise ihren ganz eigenen Weg mit Ringana gefunden. Auch wenn Ringana definitiv nicht mein Hauptbusiness – oder überhaupt mein Business – wird: Ich konnte aus den Vorträgen richtig wertvolle Impulse für meinen eigenen Blog und meine zukünftigen Pläne mitnehmen.

    Yoga, Rehasport & die Tücken der Vertretung

    Meine Rehasportkurse am Donnerstag und Freitagmittag sind mittlerweile fest etabliert. Allerdings merke ich zunehmend, dass meine Motivation nachlässt. Veränderungen sind hier einfach notwendig. Dieses Thema werde ich definitiv in die nächsten Monate mitnehmen und schauen, welche neuen Ideen und Perspektiven mir dazu kommen.

    Der Yogakurs am Samstag hat sich fest in meinen Ablauf integriert. Von den neun angemeldeten Teilnehmer:innen sind regelmäßig vier Personen anwesend. Aber auch hier verliere ich mehr und mehr die Lust. Wie es mit diesem Kurs nach den Osterferien weitergeht, entscheidet sich im kommenden Monat.

    Zu guter Letzt habe ich beim Post Sportverein in Nürnberg eine Hatha-Yoga-Stunde als Vertretung übernommen und dabei für mich festgestellt, dass ich das eigentlich ungern mache. Bei einer Million verschiedenen Yoga-Variationen und den oft sehr fixierten Gewohnheiten der Stammteilnehmer kommt schnell das ungute Gefühl auf, ob der eigene Stil in diesem Moment überhaupt hineinpasst.

    Den ersten Geburtstag des Yoga-Studios YOMM habe ich immerhin genutzt, um beim Birthday-Special (Flow-to-the-beat) teilzunehmen. Leider hat das meinen Hüftgelenken im Nachgang allerdings eher gemischte Gefühle beschert.

    Kulinarische Challenges & die „Bullerbü“-Überraschung

    Unter dem Arbeitstitel „Aktion Tiefkühler leer essen“ hatte ich mir für den Februar vorgenommen, endlich wieder Platz im Eisfach zu schaffen. Da viele Dosen allerdings komplett unbeschriftet waren (genau wie bei den Kindern aus Bullerbü), wurde das tägliche Essen zu einem echten Überraschungstrip – von Maissuppe bis Süßkartoffelsuppe war da wirklich alles dabei.

    Ähnlich rigoros rücke ich derzeit meinen Teevorräten auf die Pelle. Dabei musste ich feststellen, dass ich einfach viel zu viel angesammelt habe. Einige der noch ungeöffneten Verpackungen wurden kurzerhand verschenkt. Zum Glück lieben Yogis Tee – so haben die Vorräte direkt dankbare Abnehmer gefunden.

    Eine Schranktür aufmachen und feststellen, es ist Platz und Luft vorhanden, fühlt sich befreiend an. Etwas Ballast weniger in meinem Leben. Es ist sonst noch genug da – mit wird das Jahr 2026 auch auf diesem Gebiet nicht langweilig.

    Jetzt wird es persönlich – Wohlwollen mit mir selbst?

    Meine Therapeutin hat mir gespiegelt, dass ich oft sehr streng mit dir bist und lernen darf, einfach mal „unproduktiv“ zu sein. Ich selber sehe „Unproduktivität“ als Faulheit an. Es fällt mir schwer für eine gewissen Zeit nichts zu tun. In meinem Kopf kreisen ständig Ideen. Meine Hände wollen etwas zu tun haben. Nichtstun lenkt mich ab. Bringt mich zu der beunruhigenden Beschäftigung mit mir selbst, meinen Wünschen, Träumen und Hoffnungen. Das ist anstrengend.

    Der Kontrast oder auch Widerspruch von „Unproduktivität“ und „Faulheit“ werde ich demnächst in einem Blogbeitrag verarbeiten. Obwohl: es bedarf schon ein wenig Faulheit um Schneeglöckchen im Schnee beim Wachsen zuzusehen.

    Mein vierteljährlicher Check-up bei meiner Psychiaterin lief super – grünes Licht, um genau so weiterzumachen wie bisher!

    Was sonst noch so losgewesen ist im Februar 2026

    Ben, der Mops

    Nach der Zahn-OP im Januar war in Februar das linke Auge dran. Aus einem Zeckenbiss im Sommer 2025 hat sich bis zum Februar 2026 ein Abzess direkt am Augenlid gebildet. Dieser Dinger wachsen auch gerne mal nach Innen in Richtung Blutbahn. Daher musste es raus und Ben somit den zweiten Monat in Folge zum Tierarzt. Alles gut gegangen. Er sieht weiterhin mit beiden Augen gut.

    Das hartnäckige Klavier

    Das Projekt „Loriot im Wohnzimmer“ zieht sich seit dem Sommer 2025 durch mein Leben. Nach einer extrem intensiven Besichtigung inklusive Komplett-Demontage der Verkleidung bin ich es bis Ende des Monats nun aber hoffentlich endgültig los.

    Lesezeit reaktivieren

    Lange beschränkte sich das Lesen bei mir auf Online-Texte, schulungsunterlagen und Blog-Beiträge. Immer ein klein wenig nebenbei am PC. Ich habe mir für 2026 vorgenommen, dies zu ändern und mal wieder „richtige Bücher“ zu lesen. Allerdings habe ich auch die Entscheidung getroffen, keine Bücher mehr zu kaufen. Gerade bin ich alle Restbestände losgeworden, jetzt will ich die Schränke nicht wieder füllen.

    Zum Glück gibt es Alternativen: ich habe meinen Kindle-Account wieder reaktiviert und mit Freunde festgestellt, dass dort jetzt auch Zeitschriften mit angeboten werden. Gestartet bin ich mit etwas leichterer Lektüre: „Poppy J. Anderson -Doppelt geküsst hält für immer“ gestartet.

    Zudem habe ich mir eine Bibliotheksausweis für die Nürnberger Stadtbücherei inklusive Onleihe geholt. Jetzt muss ich nur noch gute Bücher finden.

    Was lange braucht, kommt endlich gut an

    Das ist ein kleines Schmankerl aus dem Bereich der deutsch-österreichischen Freundschaft. Rechtzeitig zu Weihnachten habe ich einer guten Freundin ein Päckchen nach Wien gesandt. Ich habe mich ein wenig gewundert, dass kein Danke kam. Dafür kam aber Anfang Februar das Päckchen wieder zurück „Empfänger unbekannt“.

    Mit aktualisierter Adresse habe ich es noch einmal versandt und dann kam es tatsächlich knapp 2 Monaten Verspätung bei meiner Freundin an.

    Zukunftsgedanken

    Mir ist in diesem Monat wieder bewusst geworden, dass ich nicht gerne in Nürnberg lebe. Die Stadt ist unheimlich schmutzig, laut und unfreundlich. Mir fehlt der Norden. Ich werde dieses Jahr erneut eine Initiative starten, die es mir ermöglicht in die heimatlichen Gefilde an der Ostseeküste zurückzuziehen.

    Sachstand der Herzensziele

    Lebensziel – ruht

    Urlaubsziel – ruht

    Fotoziel – ruht

    Hobbyziel – ruht

    Businessziel – na ja, eine Schnecke kommt schneller voran

    TCS-Ziel – mühsam nährt sich das Eichhörnchen

    Beziehungsziel – ruht

    Sportliches Ziel – ruht

    Ausmistziel – läuft

    Leseziel – da ich bisher noch keine einzige Yoga-Zeitschrift aus den letzten Jahren gelesen habe, sind alle gleichzeitig in der blauen Tonne gelandet.

    5 o’clock-Ziel – langsam, langsam – 6:30 Uhr mehrfach geschafft

    Zusammenfassend kann ich Ende Februar feststellen:
    Die meisten meiner Herzensziele 2026 befinden sich weiterhin im Winterschlaf. Und das ist – ganz ehrlich – völlig in Ordnung.

    Mehr Rückblicke

  • Januar 2026 – in der Ruhe liegt die Kraft

    Januar 2026 – in der Ruhe liegt die Kraft

    Der Januar 2026 war winterlich, langsam und ich ein bisschen widerspenstig. Es gab Schnee, kleine Routinen, große Vorsätze mit Anlauf und ein Hundeleben im Energiesparmodus. Vieles ruht noch im Winterschlaf, manches kommt langsam in Bewegung. Kein Neustart mit Pauken und Trompeten – eher ein leiser Jahresanfang mit viel Zeit auf der Couch. Das darf im Winter zum Jahresbeginn gerne so sein. Dann ist noch ausreichend Luft nach oben für das restliche Jahr.

    Das Wetter im Januar 2026

    Sprechen wir zum Einstieg doch erst einmal über das Wetter. Über das Wetter reden löst bekanntlich Blockaden und schafft Verbundenheit. Zumindest, wenn ich Google AI und dem guten alten „GEO-Wissen“ glauben darf.

    Der Januar 2026 hat dem Winter tatsächlich einmal Ehre gemacht. Mit allem Drum und Dran. Es gab Schnee – mal mehr, mal weniger. Die Temperaturen lagen zeitweise unter null, an manchen Tagen zeigte das Thermometer sogar –10 Grad an.

    In der Nacht vom 25. auf den 26. Januar begann es dann richtig ernsthaft und sehr ausdauernd zu schneien. Als ich aufwachte, fühlte sich die Welt anders an: diffuses Licht, gedämpfte Geräusche. Ich hatte das Gefühl, in eine weiße Wolke eingehüllt zu sein. Hund und Mensch wurden dick eingepackt und es ging auf einen seeeeehr langen und laaaaangsamen Spaziergang hinaus in die Schneewelt.

    Das erinnerte mich an meine Kindheit und an die große Schneekatastrophe von 1978/1979, als mein Heimatdorf zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten war.

    Nun lebe ich allerdings in einer Stadt – und dort hat Ruhe ein recht begrenztes Haltbarkeitsdatum. Während am 26. noch alles stillstand, nahm das Leben am 27. wieder Fahrt auf. Schneeberge türmten sich auf den Gehwegen, damit die Straßen frei blieben. Überall lag dieses unsägliche Streugut. Und als wäre das nicht genug, begann der Schnee auch noch zu tauen.

    Am Montag machte Schnee noch Spaß. Am Freitag war der Rest nur noch nervtötend.

    Mein Jahresbeginn

    Nach diesem unverfänglichen Einstieg komme ich nun doch zu den ernsteren Themen – und beginne  klassisch am Anfang des Jahres.

    Ich habe irgendwo gelesen, dass der 1. Januar ein Imageproblem hat. Für viele ist er der Tag der großen Pläne, der frischen Energie, der neuen Version von sich selbst. Ab diesem Tag soll alles besser werden. Natürlich auch bei mir.

    Auf meiner Liste standen die Klassiker: gesündere Ernährung, mehr Sport, mehr Yoga und weniger unproduktive Zeit. Das Ergebnis nach einem Monat: Essen wie immer, Sport verschiebe ich in die wärmere Jahreszeit, für die Yogamatte ist in der Wohnung gerade kein Platz und unproduktive Zeit kenne ich nicht.

    Kurz gesagt: alles wie immer. Und trotzdem habe ich meine Ziele für 2026 weiterhin im Blick. Niemand zwingt mich, mein gesamtes Leben am ersten Tag oder im ersten Monat des Jahres komplett umzubauen. Dafür habe ich noch 364 Tage. Das reicht.

    Alltagsroutinen

    Auch wenn es mir nicht gelungen ist, mein Leben komplett umzukrempeln, habe ich doch an der einen oder anderen Stelle Weichen gestellt:

    • Ich arbeite an meiner Aufstehzeit – im Monatsdurchschnitt bin ich gegen 7:30 Uhr aufgestanden
    • Das morgendliche Wohnungsaufräumen dauert etwa 15 Minuten und hält erstaunlich lange vor
    • Mehr oder weniger regelmäßig gönne ich mir morgens 10 Minuten kreatives Schreiben
    • Ich verzichte immer öfter auf meinen Mittagsschlaf
    • Donnerstag und Freitag finden wieder die Rehasport-Kurse statt
    • Samstagvormittag gehe ich konsequent zum Yoga

    Klein, aber nicht unwichtig.

    Platz in meinem Leben schaffen

    Das hat im Januar erstaunlich gut funktioniert. Nach einer großen Bügelsession ging es direkt weiter mit dem Kleiderschrank – einiges durfte gehen. Die Vorratsschränke in der Küche werden leerer. Eine Ladung Kleinkram ist im Sozialkaufhaus gelandet. Und auch das digitale Reduzieren nimmt langsam Fahrt auf.

    Das, was ich persönlich als „Altbausanierung“ bezeichne

    Neues Jahr, neues Ich – oder zumindest mal eine gründliche Durchsicht des Alten. Im Januar habe ich einige Arzttermine erledigt. Rundumvorsorge gleich zu Jahresbeginn, dann bin ich für den Rest des Jahres damit durch.

    Eine kleine Herausforderung war der Orthopäde. Der diagnostizierte doch tatsächlich eine Arthrose im Hüftgelenk. Die Unbeweglichkeit des rechten Hüftgelenks kann frau auf diesem Bild glaube ich ganz gut sehen.

    Für diese altersbedingte Bewegungeinschränkung bin ich eindeutig zu jung. Jetzt stellt sich die Frage, wie es weitergeht. Eine dauerhaft schmerzende Hüfte für die nächsten 50 Jahre ist keine besonders verlockende Aussicht. Aktueller Schmerzlinderungs-Geheimtipp: Hyaluronsäure direkt ins Gelenk gespritzt. AUA.

    Möglicherweise bin ich auch dem Geheimnis meiner ständigen Kopfschmerzen nähergekommen. Nein, nicht die Nackenmuskulatur – sondern ein erhöhter Augendruck. Das wird nun weiter untersucht.

    Ich werde berichten. Auf jeden Fall bin ich jetzt in einem Alter angekommen, in dem ich ungehindert über körperliche Leiden sprechen und schreiben darf

    Ben und das Hundeleben

    Für den Kleinen mit dem großen Ego begann das neue Jahr genauso, wie das alte geendet hatte: schlafend. Den Jahreswechsel hat er komplett verschlafen. Kurz die Augen geöffnet, draußen 30 Sekunden gegen den Lärm angepöbelt, umgedreht – weitergeschlafen.

    An seiner Tagesroutine hat sich nichts geändert. Das einzig wirklich Aufregende im Januar war die lange geplante Zahnreinigung. Daraus entwickelte sich spontan eine etwas größere OP, da ein paar Zähne entfernt werden mussten.

    Nach zwei Tagen mit Beschwerden und einer Woche Schmerzmittel fühlte er sich wieder wohl. Essen, Snacken und Spielen machen seitdem wieder uneingeschränkt Spaß.

    Das Projekt „Homepage/Blog“

    Im vergangenen Sommer habe ich beschlossen, das Thema „Depression“ stärker in den Fokus meiner Homepage und meines Blogs zu stellen. Konsequenterweise habe ich die Yogaseite „Mein persönliches OM“ erst einmal in den Urlaub geschickt.

    Und dann kam sie: die große Schreibflaute. Im Januar hat sie sich ein wenig gelockert – hin und wieder weht ein laues Lüftchen. Gleichzeitig prokrastiniere ich mich zuverlässig um die Veröffentlichung herum. Stattdessen denke ich sehr gründlich über Layouts, Schriften und Farben nach. Finale Ergebnisse lassen also noch auf sich warten.

    Ein Zoomcall mit Waltraud Koller brachte die Frage auf, ob ich künftig zwei Blogs parallel betreiben oder alles zusammenlegen möchte. Meine Entscheidung ist noch nicht final, aber vermutlich wird es am Ende nur noch eine Seite geben. Das Verschmelzen von Yoga/Bewegung und Depression könnte dem Ganzen zusätzliche Tiefe verleihen.

    Diese fünf Artikel habe ich veröffentlicht – gar kein so schlechter Jahresstart:

    1. Herzensziele 2026: Wie ich mir Pläne ohne Druck und Leistungszwang mache
    2. Mein Motto 2026 – Das Leben leben!
    3. Meine Bucket Lust – ein mutiges Lebensbuffet voller Träume
    4. Dein Jahresmotto finden: 9 sanfte Schritte für mehr Halt im Alltag
    5. Depression in Zahlen: Ein Spaziergang durch die Statistik

    „Kreativ Schreiben“ lernen

    Nach wie vor bin ich überzeugt davon, dass mein Schreibstil nicht besonders beeindruckend ist und ich eigentlich gar nicht so viel zu sagen habe. Um diese Blockaden zu bearbeiten, bin ich mit „365 Tage Schreiben“ von Geertje Couwenbergh gestartet.

    Das Prinzip: jeden Tag ein kurzer Schreibimpuls, zehn Minuten schreiben, fertig. Jeder Tag ist sportlich – aber Nachholen ist erlaubt. Und das hilft.

    Sachstand der Herzensziele

    Lebensziel – ruht

    Urlaubsziel – ruht

    Fotoziel – ruht

    Hobbyziel – ruht

    Businessziel – na ja, eine Schnecke kommt schneller voran

    TCS-Ziel – mühsam nährt sich das Eichhörnchen

    Beziehungsziel – ruht

    Sportliches Ziel – ruht

    Ausmistziel – läuft

    Leseziel – bisher 5 Zeitschriften gelesen und entsorgt

    5 o’clock-Ziel – langsam, langsam

    Zusammenfassend kann ich Ende Januar feststellen:
    Die meisten meiner Herzensziele 2026 befinden sich noch im Winterschlaf. Und das ist – ganz ehrlich – völlig in Ordnung.

    Ich wünsch dir einen Tag mit ganz viel Leichtigkeit im Herzen.

    Deine Stefanie